Plant AMD Chipsätze mit DirectX-10-Grafik und Flash-Cache?

Roadmap bis zum Jahr 2008 aufgetaucht

Mit den kommenden Prozessoren mit K10-Architektur wie dem "Barcelona"-Kern will AMD offenbar auch seine Chipsätze runderneuern. Nach einer jetzt aufgetauchten inoffiziellen Roadmap stehen noch für 2007 Unterstützung für HyperTransport 3.0 und zwei echte x16-Slots auf dem Programm, Grafikkerne mit DirectX-10 im Chipsatz und Flash-Cache für Festplatten will AMD dem Dokument zufolge erst 2008 anbieten.

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Ein User von Chile Hardware hat im Forum der Site eine Grafik veröffentlicht, die in groben Zügen die Pläne von AMD für kommende Chipsätze zeigen soll. So stehen in der zweiten Hälfte des Jahres 2007 zunächst die Bausteine "RS740+" (mit integrierter DirectX-9-Grafik) und "RX740+" auf dem Programm. Beide sind über HyperTransport 3.0 an die Prozessoren angebunden, Letzterer bietet auch PCI-Express-2.0 und einen x16-Slot. Das Top-Modell für den gleichen Zeitraum heißt "RD790+", soll aber seltsamerweise nur herkömmliches PCI-Express, dies aber mit zwei x16-Slots bieten. Diese beiden Slots sollen auch zeitgleich mit x16 betrieben werden können. Für alle drei neuen Northbridges dient der bereits erhältliche SB600 als Southbridge, neue Funktionen sind hier also nicht zu erwarten.

Nachdem Intel bereits im Juni 2007 DirectX-10-Grafik mit seinen Chipsätzen der 3er-Serie anbieten will, sieht das der aktuellen Roadmap zufolge AMD erst in der ersten Hälfte des Jahres 2008 vor. Dann soll ein "RS780" mit Support für alle Funktionen des neuen DirectX erscheinen, der auch PCI-Express-2.0 unterstützt. Wie viele x16-Slots er bietet, nennt Chile Hardware noch nicht. Dem RS780 soll eine neue Southbridge namens "SB700" zur Seite stehen, die nicht nur sechs SATA-Ports bietet. Die Grafik von Chile Hardware nennt auch ein "NAND Flash I/F", was auf einen Festplatten-Cache analog zu Intels "Turbo Memory" hindeutet. Technisch dürfte ein Flash-Cache von AMD kein Problem sein, da auch die Intel-Lösung auf die Funktionen "ReadyBoost" und "ReadyDrive" von Windows Vista aufsetzt. AMD käme mit seiner Alternative aber rund ein Jahr später auf den Markt als Intel.

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