PS3-Firmware 1.60 mit Folding@home-Client

Der PS3-Nutzer hat dabei die Wahl, den Folding@home-Client über die XMB ("CrossMediaBar") getaufte PS3-Bedienoberfläche selbst auszuführen oder bei jedem Systemstart automatisch starten zu lassen. Wenn die PS3 gerade nichts zu tun hat, rechnet sie dann zu Gunsten medizinischer Forschung.
Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die jeweilige PS3 auch mit dem Internet verbunden ist und der Nutzer den standardmäßig deaktivierten Folding@home-Client auch aktiviert. Sony Computer Entertainment hat bereits angekündigt, weitere akademische Distributed-Computing-Projekte unterstützen zu wollen, sei es in der Medizin, der Soziologie oder dem Umweltschutz. Für Letzteren tun moderne Spielekonsolen in der Regel nicht viel, immerhin sind sie mittlerweile ebensolche Stromfresser wie PCs.
Mit der neuen Firmware will Sony Computer Entertainment die PS3 auch wieder ein Stück sicherer gegen Hacks gemacht haben. Außerdem hat der Webbrowser der Spielekonsole nun u.a. einen neuen Zoom-Modus erhalten, der die Bildbereiche vergrößert, über denen sich gerade der "Mauszeiger" befindet.
Zudem lässt sich nun bei Texteingaben eine vollständige virtuelle Tastatur einblenden, wenn keine USB-Tastatur angeschlossen wurde. Verbessert wurde auch der Download von Daten im Hintergrund; ob das nun auch während des Spielens möglich ist, geht aus Sonys Beschreibung aber nicht hervor.
Sony Computer Entertainment hat auf seiner japanischen Website angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , die Firmware erst am 22. März 2007 veröffentlichen zu wollen. Am 23. erscheint in Europa die PlayStation 3, für die bereits ein wichtiges Kompatibilitäts-Update in Bezug auf PlayStation-2-Spiele angekündigt wurde, vermutlich wird dann aber gleich auf der 1.60 aufgerüstet und nicht erst eine Vorgänger-Firmware eingespielt. Mittlerweile erscheinen die Firmware-Versionen für die verschiedenen Regionen - wie auch bei der PlayStation Portable (PSP) - in recht kurzem Abstand voneinander.



