Beta-Update für Suse Linux Enterprise 10
Fertige Version soll im Mai 2007 verfügbar sein
Novell hat eine Beta-Version des Service Pack 1 für Suse Linux Enterprise 10 angekündigt. Im Bereich Virtualisierung bringt dieses weitere Verbesserungen, ebenso wie für die Hochverfügbarkeitssoftware in Suse Linux Enterprise. Für den Desktop bietet das Service Pack 1 eine erweiterte OpenOffice.org-Version sowie eine bessere Zusammenarbeit mit Microsofts Verzeichnisdiensten.
Das Service Pack 1 für Suse Linux Enterprise 10 - also sowohl für die Desktop- als auch die Server-Variante - ist laut Novell bereits verfügbar, der öffentliche Download wird jedoch erst im Mai 2007 freigegeben. Die fertige Version des Service Packs erscheint im zweiten Quartal 2007. Dabei bietet das Service Pack 1 besonders im Bereich Virtualisierung einige Verbesserungen. So bringt damit auch der Suse Linux Enterprise Desktop (SLED) Xen zur Virtualisierung mit.
Der Suse Linux Enterprise Server (SLES) enthält darüber hinaus die Xen-Version 3.0.4 mit paravirtualisierten Treibern, durch die beim Einsatz von Windows als Gastsystem eine höhere Leistung erzielt werden soll. Voraussetzung dafür sind Prozessoren mit Intel-VT- bzw. AMD-V-Technik. Die Hochverfügbarkeitssoftware in SLES wird mit dem Service Pack 1 ebenfalls aktualisiert.
Die Sicherheitslösung AppArmor 2.0 unterstützt darüber hinaus nun auch Apache Tomcat, während SLED 10 verschlüsselte Home-Verzeichnisse bietet. Außerdem wird mit dem Service Pack die in SLED 10 enthaltene OpenOffice.org-Version aktualisiert. Zum Einsatz kommt dann die Novell-Edition des Büropaketes in der Version 2.1, die unter anderem VBA-Makros unterstützt. Auch die Integration in Verzeichnisdienste wie Microsoft Active Directory wurde laut Novell verbessert.
Darüber hinaus soll SLED mit Änderungen auf dem Desktop, wie einem neuen Control-Center, daherkommen und das in Suse Linux Enterprise enthaltene Audit-System wurde überarbeitet, um der Zertifizierung nach Common Criteria (CAPP EAL 4+) zu entsprechen.
Einige der neuen Funktionen, darunter die paravirtualisierten Treiber sowie die bessere Active-Directory-Unterstützung, entstanden in Zusammenarbeit mit Microsoft, nachdem das Unternehmen eine Partnerschaft mit Novell vereinbarte.
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Selbstverständlich, allerdings dann nur zur Paravirtualisierung. D.h. der Kernel des...