Sagem bietet Hybrid-Fax für Faxen via Voice over IP

Bislang bestand das Problem darin, dass bei Sprachübertragung via VoIP das Wegfallen einzelner Pakete die Sprachqualität mindert, eine Verständigung aber zumeist möglich bleibt. Anders bei der Faxübertragung: Wenn hier ein Paket fehlt, ist die ganze Übertragung missglückt. Die Verwendung des neuen T.38-Fax-Protokolls, das die beiden Sagem-Geräte unterstützen, soll nun eine zuverlässige Übertragung von Faxen garantieren. Dabei ist es mit dem Phonefax möglich, sowohl von IP-Fax zu IP-Fax zu faxen als auch zu jedem Festnetz-Fax ein Dokument zu verschicken.
Das IP-Phonefax 49 bzw. 49A (mit WLAN) hat im Lieferumfang im Gegensatz zum IP-Phonefax 43 bzw. 43A ein DECT-Telefon sowie einen Anrufbeantworter integriert. Das Schnurlostelefon verfügt über ein Farbdisplay mit 256 Farben, Clip-Funktion, 200 Speicherplätze für Telefonnummern und 12 Klingeltöne. Der Anrufbeantworter schafft eine Aufzeichnungsdauer von bis zu 30 Minuten. Weiter kann die große Version bis zu 50 Seiten speichern, die kleine Variante merkt sich maximal 15 Seiten.
Kunden können die Faxfunktion drei Monate lang kostenlos testen. Sagem bietet hierzu in Kooperation mit Sipcall eine Flatrate an, die drei Monate lang innerhalb der 15 europäischen Länder im Sipcall-Netz kostenlos ist. Dabei stehen 1.800 Freiminuten ins Festnetz pro Monat zur Verfügung, was einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von einer Stunde pro Tag entspricht. Nach der Testphase können Kunden die Flatrate für eine monatliche Abo-Gebühr verlängern.
Wer das Sagem/Sipcall-Angebot nutzen will, muss sich auf der Sipcall-Homepage anmelden und einen Freischalt-Code eingeben, der den IP-Phonefaxen in Form eines Gutscheins beiliegt.
Die Faxgeräte sollen ab April 2007 in den Handel gelangen. Die Endkundenpreise der Geräte liegen bei 159,- Euro für das IP Phonefax 43A und 229,- Euro für das IP-Phonefax 49A. Die WLAN-Karte ist für 49,- Euro erhältlich.



