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Intel: 2008 passen UMPCs in Jackentaschen, laufen 6 Stunden

UMPCs heute (hinten) und morgen (vorn)
UMPCs heute (hinten) und morgen (vorn)
Zeitgleich sollen, so Kedia, ganze fünf neue Rechner von verschiedenen Herstellern angekündigt werden. Einer ist Samsungs Q1 Ultra, den das Unternehmen mit Intels Segen auf der CeBIT 2007 bereits in dutzendfacher Ausfertigung zeigen durfte. In seinen Datenblättern spricht Samsung bisher immer nur von einer "Intel CPU", den Typ - laut Kedia ein Teil der McCaslin-Plattform - nennt Samsung nicht genauer. McCaslin-Chips sollen nach Angaben aus anderen Quellen auch im AppleTV stecken. Mit einer Vorstellung dieses Geräts ist also auch frühestens im April 2007 zu rechnen.

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Pankaj Kedia mit Modell des UMPC 2008
Pankaj Kedia mit Modell des UMPC 2008
Wie Pankaj Kedia aber erklärte, sollen die McCaslins nur noch die Hälfte der letzten UMPC-Chips verbrauchen, also rund 2,5 Watt. Zusätzlich wurde die Größe der Chip-Gehäuse gegenüber den bisherigen Notebook-Prozessoren auf ein Viertel reduziert. Das dürfte vor allem der Laufzeit der neuen UMPCs dienen, da mehr Platz für größere Akkus ist - leichter werden die UMPCs also vorerst kaum. Samsung setzt mit dem Q1 Ultra außerdem immer noch auf ein 7-Zoll-Display, was einen Jackentaschen-Formfaktor unmöglich macht. Grund ist vor allem die für kleinere Displays noch fehlende Bedienoberfläche von Windows. Ein für UMPCs optimiertes "Yahoo Mobile" konnte Kedia bereits kurz vorführen.

Viel Funk in kleinen Rechnern
Viel Funk in kleinen Rechnern
Laut dem UMPC-Systembereiter entwickelt Intel derzeit mit Microsoft ein mit dem Finger bedienbares Interface für Windows Vista, der Stylus bisheriger PDAs hat ausgedient. Erst dann und mit noch sparsameren Chips sollen die UMPCs auch zum Tragen in der Kleidung tauglich sein. Als Display-Größen sind 3 bis 4,5 Zoll angepeilt. Noch kleiner, so Kedia, könnten die Anzeigen kaum werden, damit Webseiten noch lesbar dargestellt werden können. Wie die Geräte dann aussehen können, demonstrierte Kedia mit einem funktionslosen Kunststoffmodell mit Ausziehtastatur, dessen Format dem von zwei übereinander gelegten Tafeln Schokolade entsprach - das passt durchaus in die Jackentasche. Ob man die runden Gehäusekanten und die weiße Farbe als Anspielung auf Apple verstehen darf, sei dahingestellt. MacOS X läuft schließlich auch auf Intel-CPUs, also steht einem UMPC aus Cupertino technisch nichts im Wege.

Diese Formfaktoren will Intel erst 2008 erreichen, also mit der dritten Generation der UMPCs. Die Chips dafür sollen nur noch ein halbes Watt elektrischer Leistung aufnehmen und werden von Grund auf neu entwickelt. Dann sollen laut Pankaj Kedia 6 bis 8 Stunden Akku-Laufzeit erreicht werden. Nicht eingerechnet ist bei den Angaben zur Leistungsaufnahme der Funk: Schon einige der für den 18. April 2007 erwarteten UMPCs der zweiten Generation sollen mit Bluetooth, WLAN, GPS, DVB-T und UMTS bis zu fünf Standards unterstützen. 2008 kommt dann noch WiMAX hinzu. Dann dürfte es endgültig Zeit für das "reconfigurable radio" sein, also einen Funkbaustein, der beliebige Frequenzen und Protokolle unterstützt - Intel entwickelt daran bereits seit über fünf Jahren.

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GronkA 26. Mär 2007

http://disruptive-innovations.com/products/index.html kuckst du da

quote 20. Mär 2007

hmmm... da würde ich eher psion als vorreiter werten

da 20. Mär 2007

Via - Prozessoren schade, dann ist der Markt für x86 Prozessoren wohl endgültig ein Duopol

GronkA 20. Mär 2007

Bonjour. Der UMPC soll nicht nur ein Internet-Gerät sein, der Artikel stimmt den Leser...

Frötzl 19. Mär 2007

http://www.asware.net/gallery/d/3850-10/fratze.jpg


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