Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

BenQ bringt Mobiltelefon von BenQ Mobile

Windows-Mobile-Smartphone P51 kommt direkt von BenQ. Spätestens nach der skandalösen Insolvenz von BenQ Mobile kamen Vermutungen auf, dass der Aufkauf der Handy-Sparte von Siemens durch BenQ lediglich einem Wissenstransfer diente. Dies bestätigt sich nun: BenQ hat das von BenQ Mobile entwickelte und bisher nicht verfügbare Windows-Mobile-Smartphone P51 unter der Marke BenQ-Siemens angekündigt.
/ Ingo Pakalski
73 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Vor mittlerweile mehr als einem Jahr hat BenQ Mobile das Windows-Mobile-Smartphone BenQ-Siemens P51 angekündigt und musste den Marktstart im September 2006 verschieben. Eigentlich sollte das Gerät dann im Januar 2007 auf den Markt kommen, aber da kam im September 2006 die Insolvenz von BenQ Mobile dazwischen, weil der Mutterkonzern BenQ keine weiteren Finanzmittel mehr für die Handy-Tochter bereitstellte.

BenQ unternahm seitdem keine Versuche, das Tochterunternehmen zu retten, weshalb die geplanten Handymarktaktivitäten von BenQ kein gutes Licht auf das Unternehmen werfen. Bereits Anfang März 2007 hatte BenQ angekündigt, sich bald im Handy-Markt zu engagieren und dabei vor allem auf Smartphones setzen zu wollen. Allerdings hat nun niemand erwartet, dass BenQ kurzerhand ein von BenQ Mobile entwickeltes Gerät auf den Markt bringt, als hätte es die Insolvenz der Handy-Tochter gar nicht gegeben. Das Vorgängermodell P50 wurde damals noch allein von BenQ entwickelt und vermarktet.

Das BenQ-Siemens P51 soll ab sofort in Singapur und der Türkei verfügbar sein. Wann es in anderen Teilen der Welt auf den Markt kommt, ist derzeit nicht bekannt.


Relevante Themen