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Toshibas LCD-TVs und HD-DVD-Player ohne HD-Ruckelei

24-Hertz-Signale (24p) müssen nicht auf 60 Hz umgerechnet werden. Toshibas auf der CeBIT 2007 zu sehende neue LCD-Fernseher können die bei Filmproduktionen üblichen 24 Vollbilder pro Sekunde (24p) ohne vorherige Umwandlung darstellen und damit Ruckler vermeiden. Toshibas HD-DVD-Player werden ein Software-Update erhalten, um 24p-Material direkt ausgeben zu können.
/ Christian Klaß
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Bisher wandeln Toshibas HD-DVD-Player das 24-Hertz- bzw. 24p-Ausgangsmaterial bei der Ausgabe per Pulldown (Telecine) in 60 Halbbilder um. Diese "ungerade" Umwandlung von Voll- zu Halbbildern sorgt jedoch vor allem bei Kameraschwenks und Kamerafahrten für störende Ruckler – ein Problem, das HD-DVD- und Blu-ray-Filme gleichermaßen betrifft.

Mit einem Software-Update sollen deshalb voraussichtlich ab Sommer 2007 die beiden 1080p-fähigen HD-DVD-Player HD-EP10 und HD-XE1 auch 24p direkt ausgeben können. Der beim HD-E1 zum Einsatz kommende Chip scheint das nicht zu beherrschen, denn für ihn wird es das Update laut Toshiba nicht geben. Blu-ray-Disc-Abspielgeräte können dies zum Teil schon werksseitig, für die PlayStation 3 ist hingegen ebenfalls ein entsprechendes Firmware-Update vonnöten.

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Die hochauflösenden Fernseher oder Projektoren müssen mit dem 24p-Material ebenfalls zurechtkommen, was Toshiba für seine neuen 720p- und 1080p-LCD-Fernseher verspricht. Bisher machen das nur wenige Geräte, was sich Stück für Stück ändern dürfte. Die Ausgabe auf dem Display erfolgt dabei mit einem runden Vielfachen der 24 Vollbilder, wie es auch im Kino der Fall ist. Technisch möglich wären 48 Hz, 72 Hz, 96 Hz und – ab HDMI 1.3 – auch 120 Hz. Damit entfällt ein kritisches Umrechnen.

Eine bei DVD-Playern übliche Alternative wäre nur bei PAL-freundlicher 50- bzw. 100-Hz-Bildfrequenz sinnvoll: Das 24p-Video wird auf 25 Bilder/s beschleunigt, was optisch so gut wie nicht auffallen soll. Dafür ist allerdings auch eine Tonanpassung nötig, die hingegen durchaus wahrnehmbar sein kann.

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Toshiba hat auf der CeBIT 2007 gleich mehrere neue LCD-Fernseher vorgestellt, die sich auf 1080p24-Signale verstehen – darunter der Full-HD-fähige 37-Zoller 37X3030D (1.699,- Euro) und der 42-Zoller 42X3030P (1.999,- Euro). Beide sind mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, 6.000:1-Kontrast, 178-Grad-Blickwinkel, Bildverbesserungstechnologie Pixel Processing III Pro inkl. Faroudja-Scaler und DVB-T-Tuner ab April 2007 erhältlich.

Bei den neuen Toshiba-LCD-TVs mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten muss das 1080p24-Material auf 720p24 verkleinert werden, so etwa bei den bereits erhältlichen 32-Zollern 32C3000P/32C3001P für 999,- Euro sowie den ab März/April 2007 erhältlichen 37-Zollern 37C3000P/37C3001P (1.299,- Euro) und 42-Zollern 42C3000P/42C3001P (1.599,- Euro). Während die C3000P-Modelle mit schwarzer Lackierung daherkommen, sind die C3001P-Modelle in Titan-Grau gehalten.

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Ganz ohne Ruckler wird es aber auch mit 1080p24-Bildausgabe nichts – die bei der Kinofilmproduktion üblichen 24 Bilder pro Sekunde machen sich auch ohne Pulldown-Effekte mitunter bemerkbar. Für eine flüssige Bewegung von Objekten auf der Leinwand bzw. dem Bildschirm wären mehr Einzelbilder vonnöten, allerdings ergibt sich durch diese Beschränkung auch der Filmeffekt, denn die Kameraführung wird in der Regel auf die Eigenheit angepasst.

Gegenüber Golem.de wies ein Toshiba-Sprecher darauf hin, dass viele Kunden den Fehler machen würden, erst billige No-Name-Flachbildschirme zu erwerben, von der Bildqualität enttäuscht sind und dann zu billigen Markenprodukten greifen, denen aber ebenfalls vernünftige Scaler und sinnvolle Bildverbesserungstechniken fehlen würden.

Toshiba hofft deshalb, bei seiner neuen Einsteiger-HDTV-Serie C3000P/C3001P mit seinen Farudja-Scalern, auf die Szenen angepasster Hintergrundbeleuchtung ("Active Backlight Control"), einem 5.000:1-Kontrastverhältnis, 178-Grad-Blickwinkel, Pixel Processing III Pro, zwei HDMI-Buchsen, der 24p-Unterstützung und ordentlichen integrierten Lautsprechern ("Onkyo Slim-Speaker") glänzen zu können. Hochauflösende 100-Hz-LCDs will Toshiba voraussichtlich erst auf der IFA 2007 zeigen.


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