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Sun: StarOffice wird zur OpenOffice.org-Distribution

Neue StarOffice-Namensgebung noch ohne Termin. OpenOffice.org ist in aller Munde, während StarOffice eher ein Nischendasein fristet. Kaum einer weiß, dass der überwiegende Teil der Entwicklungsarbeit an OpenOffice.org von Sun geleistet wird. Denn nach außen wird vor allem das auf OpenOffice.org beruhende StarOffice mit Sun in Verbindung gebracht.
/ Ingo Pakalski
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Wie Erwin Tenhumberg, Product Marketing Manager, Desktop Solutions Group bei Sun Microsystems, im Gespräch mit Golem.de erklärte, wolle Sun das Produkt StarOffice künftig stärker als eine Art Distribution vermarkten, wie es auch bei Linux der Fall ist. Damit soll stärker die Herkunft von OpenOffice.org betont werden.

Noch steht aber nicht fest, wann es zu diesem Wechsel kommen und wann StarOffice vornehmlich als OpenOffice.org-Distribution gekennzeichnet wird. Sun will damit auch deutlicher machen, dass OpenOffice.org von anderen Projekten eingebunden werden kann. Damit soll die Verbreitung von OpenOffice.org weiter vorangetrieben werden.

Angesprochen auf die Frage, ob Sun sich künftig stärker mit OpenOffice.org brüsten will, um deutlich zu machen, dass immer noch der überwiegende Großteil der Arbeit an OpenOffice.org von Sun geleistet wird, erklärte Tenhumberg, dass hier keine Änderung geplant sei. Daher wird es weiterhin vielen unbekannt bleiben, dass OpenOffice.org vor allem im Hause Sun entwickelt wird. Ganz wichtig ist Sun hierbei, dass das Projekt rund um OpenOffice.org nicht in den Hintergrund gedrückt wird, weshalb sich der Konzern hier bewusst bedeckt hält. Von den Seiten des OpenOffice.org-Teams gab es im Gespräch mit Golem.de nur Lob über die gute Zusammenarbeit zwischen Sun und dem Projekt.


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