Spieletest: Ghost Rider - Flammen, Chopper, Plagiate
In einem düsteren Höllenszenario darf fortan mit der eigenen Stahlpeitsche auf diverse Widersacher eingeprügelt werden, wobei spielerische Parallelen zu Devil May Cry und vor allem God Of War doch mehr als deutlich zu erkennen sind. Allerdings nicht unbedingt in qualitativer Hinsicht: Zwar lernt Blaze im Laufe der Zeit neue Combos kennen, kann sich in einen Rausch steigern oder durch das beständige Einsammeln von Seelen (die besiegte Gegner hinterlassen) die eigene Lebensleiste ausbauen.
Immerhin darf der Ghost Rider von Zeit zu Zeit auf seinem Motorrad Platz nehmen und dann diversen Hindernissen ausweichen oder vom Chopper aus Feuerbälle versprühen – dank etwas schwammiger Steuerung allerdings auch nur ein begrenzt unterhaltsames Vergnügen.
Ghost Rider ist für die PlayStation 2 bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 40,- Euro. Gleichzeitig ist auch eine PSP-Version verfügbar, die uns allerdings nicht zum Test vorlag. Die USK hat dem Titel eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.
Fazit:
Mit einer gelungenen God-Of-War-Kopie im Ghost-Rider-Universum hätte man sicherlich gut leben können, das jetzt erhältliche PS2-Spiel eifert dem großen Vorbild aber leider nur halbherzig nach – gerade was Umfang, Abwechslung und spielerische Möglichkeiten betrifft, geht dieser Umsetzung im Grunde schon nach 30 Minuten die Puste aus.


