Apollo - Adobe führt Web- und Desktop-Applikationen zusammen
Hinter dem Codenamen "Apollo" verbirgt sich eine plattformunabhängige Runtime, mit deren Hilfe sich unter Verwendung von Webtechniken wie Flash, HTML und JavaScript so genannte "Rich Internet Applikationen" (RIAs) für den Desktop entwickeln lassen sollen. So will Adobe die Vorteile von Web- und Desktop-Applikationen zusammenführen.
Apollo-Applikationen lassen sich direkt aus dem Netz aufrufen, heben sich von reinen Webapplikationen aber mit Drag-and-Drop-Unterstützung sowie umfangreicher Einbindung der Zwischenablage ab und erlauben es, Desktop- und System-Tastenkürzel zu nutzen. Sie laufen wie herkömmliche Applikationen auf dem Desktop und nicht eingebettet in eine andere Applikation wie einem Browser.
Wie im Vorfeld bereits bekannt wurde, setzt Adobe bei Apollo auf das KHTML-basierte WebKit von Apple zur Darstellung von Webinhalten.
Mit der nun veröffentlichten Alpha-Version von Apollo sollen Entwickler erste Apollo-Applikationen entwickeln können, kommende Ausgaben sollen eine höhere Stabilität, bessere Desktop-Integration und eine erweiterte Unterstützung für Ajax-Entwickler bieten. Dazu stellt Adobe ein Entwickler-Kit(öffnet im neuen Fenster), Beispiel-Applikationen(öffnet im neuen Fenster), eine umfangreiche Dokumentation sowie für Nutzer eine Apollo-Runtime(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung.
Mit einer ersten finalen Version von Apollo rechnet Adobe Ende 2007, derzeit steht Apollo für Windows und MacOS X zum Download bereit. Eine Linux-Version soll später folgen.
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