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Intel kündigt Chipsätze der 3er-Serie für DDR-3 an (Update)

Erste offizielle Demos auf der CeBIT 2007

Auf der CeBIT 2007 in Hannover hat Intel erstmals seine bisher unter dem Codenamen "Bearlake" gehandelten Chipsätze öffentlich vorgeführt. Sie kommen Mitte 2007 auf den Markt, bringen Unterstützung für DDR-3-Speicher und einen effektiven FSB-Takt von 1.333 MHz.

Artikel veröffentlicht am ,

Intels Desktop-Pläne für 2007
Intels Desktop-Pläne für 2007
Als einer der wenigen Halbleiter-Hersteller hat Intel die CeBIT 2007 genutzt, um Produkte anzukündigen, die erst in einigen Monaten lieferbar sein werden. Im Rahmen einer Pressekonferenz führte Intel den von Golem.de bereits kurz angetesteten P35 vor, der in Zukunft die Basis für Mainstream-Rechner liefern soll. Zudem ist die Bearlake-Familie bisher als einziger Chipsatz fit für die geänderte Spannungsversorgung des 45-Nanometer-Prozessors Penryn.

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Funktionen der neuen Chipsätze
Funktionen der neuen Chipsätze
Im Einzelnen werden die Modelle Q33 und Q35 für den professionellen Einsatz erscheinen, der Q35 ist für eine Neuauflage der vPro-Plattform gedacht, beide haben integrierte Grafik. Für einfachere Rechner sind G31, G33 und G35 mit Grafikfunktionen gedacht, Letzterer auch mit DirectX-10-Fähigkeiten. An der Spitze steht vorerst der P35, der nicht über integrierte Grafik verfügt und für größere Multimedia- und Spiele-Rechner zu Hause gedacht ist. Ihm wird später - Intel legte sich hier noch nicht fest - ein X38 folgen, der zwei Slots für x16 Grafikkarten mit PCI-Express-2.0 bietet, die auch voll mit x16 beschaltet sind.

Den neuen DDR-3-Speicher können die Chipsätze mit bis zu effektiv 1.333 MHz betreiben, die neuen Bausteine unterstützen aber immer noch DDR-2-Module für einen reibungslosen Umstieg.

Nachtrag vom 17. März 2007, 15:20 Uhr:

Bei seinen Vorführungen betonte Intel besonders die "ClearVideo" genannten Funktionen zur Wiedergabe von bewegten Bildern. Dazu zählt unter anderem ein De-Interlacing-Filter in der Grafikhardware, aber auch Unterstützung von HD-Wiedergabe. Intel will eigene Treiber anbieten, die den Kopierschutz HDCP von Filmen auf Blu-ray- und HD-DVD-Medien bis zum Display intakt lassen.

Daneben können die neuen Chipsätze auch mit der früher "Robson" genannten Technologie umgehen, die jetzt den Marketing-Namen "TurboMemory" bekommen hat. Ob die Mainboard-Hersteller den Flash-Speicher als Cache für die Festplatte aber verbauen, ist ihre Entscheidung.

Etwas bedeckt hielt sich Intel bei der Beschreibung der neuen Southbridge ICH9, die Teil der 3er-Serie ist. Einzige wesentliche Neuerung ist bisher eine Raid-Funktion, die mit zwei Festplatten einen früheren Zustand der Daten wieder hestellen kann, was Intel "Rapid Recovery" nennt. Für externe Laufwerke nach eSATA ist zudem ein Splitter vorgesehen, so dass mehrere Geräte an einem Port hängen können. Wie üblich dürfte der ICH9 aber in verschiedenen Varianten zu unterschiedlichen Preisen auf den Markt kommen.



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pool 20. Mär 2007

Naja... die Gilde 2 ist ja auch so eine Sache... äußerst ineffizient... MfG

MarketingBlob 17. Mär 2007

Hört sich an wie Turbo Cache, oder Hyper Memory, oder wie der andere Mistausdruck für...


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