Navteq liefert GPS-Daten in 3D
Die Daten werden als jdf-Datei im Luftfahrtbereich, als sif+ und navstreet-Format sowie in Zukunft vor allem als rdf-Datei abgespeichert.
In Deutschland sind 600 Geodäten unterwegs, die mit einem GPS, das die Position bis auf einen Meter genau bestimmt, sämtliche Straßenzüge und Gebäudedaten mit einer Videokamera erfassen und ihre Fahrten aufzeichnen. Aus diesen Filmdaten werden die Maße der Gebäude errechnet, die die Grundlage für die 3D-Modelle bieten.

Wir haben uns die neue Technik auf der CeBIT 2007 ansehen können. Die Routen wirken lebendiger, die Orientierung fällt leichter. Gut gefallen hat auch, dass das System die Gebäude an der Ecke nur noch transparent darstellt, wenn der Fahrer nach rechts oder links abbiegen muss. Damit ist gewährleistet, dass der Straßenverlauf nach dem Abbiegen nicht von den Gebäuden verdeckt wird und der Fahrer somit weiß, ob er länger geradeaus fahren kann, mit Kurven rechnen muss oder gleich wieder abbiegen darf.
Derzeit testen verschiedene Navigationssystem-Hersteller und Autobauer erste Prototypen mit den neuen Daten, Navteq liefert Material von 73 Straßenmodellen in Europa und Nordamerika sowie 2.715 Sehenswürdigkeiten und markanten Stellen offiziell Ende 2007 aus. Für 2008 ist geplant, dass die nüchternen Häuserblöcke und sonstigen Gebäude eine Textur erhalten und die Darstellung damit der Realität noch näher kommt.