• IT-Karriere:
  • Services:

CeBIT: Durchsuchungen und Beschlagnahmungen wegen MP3

HAZ: Mehr als 10 Stände von Ausstellern durchsucht

Mehrere Stände auf der CeBIT wurden am ersten Messetag von Zoll und Polizei durchsucht, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ). Dahinter stecke wieder einmal die italienische Firma Sisvel, die auf diesem Weg versucht, Patentansprüche auf das MP3-Format durchzusetzen. Schon auf der IFA hatte Sisvel MP3-Player von SanDisk beschlagnahmen lassen, da das Unternehmen keine Lizenzabgaben an Sisvel zahle.

Artikel veröffentlicht am ,

Insgesamt 19 Zivilbeamte hätten mehrere Kisten mit Beweismaterial beschlagnahmt, schreibt die HAZ. Unter anderem seien Digitalkameras, Navigationsgeräte, Handys und MP3-Player eingesammelt worden, die MP3 bzw. MPEG4 unterstützen.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. Zentrum Bayern Familie und Soziales, München, Bayreuth

Hinter der Aktion steckt nach Angaben der HAZ die italienische Firma Sisvel, die Patente von Philips vermarktet, die nach Angaben von Sisvel bei MP3 verletzt werden.

Sisvel bezeichnet sich selbst als "Patent Management Company" und hat in diesem Geschäft eine lange Historie. Gegründet 1982 lebte Sisvel zunächst, so unglaublich das klingen mag, vom allseits bekannten Lautstärke-Balken eines Fernsehers, der von links nach rechts größer wird. Ein anderes Unternehmen hatte sich diese Darstellung patentieren lassen und Sisvel mit der Vermarktung des geistigen Eigentums beauftragt. In der Folge konnte Sisvel nach Angaben des Firmengründers Roberto Dini alle namhaften Hersteller von Fernsehern aus Europa, Japan, Korea und den USA zu Lizenzzahlungen bewegen, das Patent ist mittlerweile ausgelaufen.

Inzwischen zählen dank Philips' Patenten von Apple über Creative Labs bis zu Sony alle namhaften Hersteller von Unterhaltungselektronik zu den Lizenzkunden von Sisvel. Wie Roberto Dini auf der IFA 2006 gegenüber Golem.de erklärte, zahlen über 600 Unternehmen für MP3 - und das doppelt, da auch an Thomson Lizenzgebühren zu entrichten sind. Mittlerweile mischt zudem Alcatel/Lucent mit und klagte seinerseits gegen Microsoft auf Zahlung von Lizenzgebühren wegen Patentverletzungen bei MP3.

Welche Unternehmen von den Durchsuchungen auf der CeBIT betroffen sind, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit, sagte aber gegenüber der HAZ, es handele sich um "mehr als zehn" Aussteller auf der Computermesse.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Far Cry 5 für 14,99€, Far Cry New Dawn für 17,99€, Far Cry für 3,99€)
  2. (-79%) 21,00€
  3. (-80%) 7,99€
  4. 27,99€

balrok 13. Apr 2007

warum kann denn deutschland den polizeieinsatz nicht verwehren? immerhin geht es bei der...

Graf Porno 19. Mär 2007

Weil es ein riesen Aufwand ist (je nach Sammlung) und hinter schlechter klingt (doppelte...

Der Jörch 18. Mär 2007

Haartrockner bitte. Wenn du einen Fön baust, würdest du dich strafbar machen. Der Name...

Quizzler 17. Mär 2007

Dieses UUUUUUUUUH! ach so schwere ist der grund wiso so viele hersteller keine Vorbis...

daazrael 17. Mär 2007

Unabhängig vom mp3 Irrsinn gibt es in Deutschland massenhaft Software-Patente. Basierend...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020)

Das Zephyrus G14 von Asus ist ein Gaming-Notebook, das nicht nur gute Hardware bietet, sondern ein zusätzliches LED-Display auf der Vorderseite. Darauf können Nutzer eigene Schriftzüge, Logos oder Animationen anzeigen lassen.

Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Frauen in der Technik: Von wegen keine Vorbilder!
Frauen in der Technik
Von wegen keine Vorbilder!

Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  2. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  3. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Data Scientist: Ein Mann, der mit Daten Leben retten will
Data Scientist
Ein Mann, der mit Daten Leben retten will

Senfgelbes Linoleum im Büro und weniger Geld als in der freien Wirtschaft - egal, der Data Scientist Danilo Schmidt liebt seinen Job an der Charité. Mit Ärzten entwickelt er Lösungen für Patienten. Die größten Probleme dabei: Medizinersprech und Datenschutz.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Computerlinguistik "Bordstein Sie Ihre Erwartung!"
  2. OpenAI Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
  3. Faceapp Russische App liegt im Trend und entfacht Datenschutzdebatte

    •  /