Seehofer präsentiert Verbraucherschutz-Charta

Auch die Charta greift das Thema Interoperabilität auf: "Eine sowohl den Verbraucherinteressen als auch den Interessen der Wirtschaft dienende Angebotsstrategie sollte zur Vermeidung von Abhängigkeiten auf offene Standards setzen und die Interoperabilität der Produkte gewährleisten. Verschiedene Systeme sollten miteinander kommunizieren und interagieren können und die Nutzung von Inhalten sollte nicht an bestimmte Endgeräte oder Betriebssysteme gebunden werden."

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Der vzbv hofft, dass dieser Gedanke der europäischen Politik als Leitlinie dient: "Sollte die Charta bestimmend für die künftige EU-Politik werden, müssten die Anbieter von Hard- und Software sich künftig weitaus stärker als bisher auf offene Technologiestandards einstellen", heißt es in der Pressemitteilung des Verbandes. "Apple und iTunes müssten ihr Geschäftsmodell ändern", formulieren die Verbraucherschützer optimistisch.

DRM-Systeme dürfen Verbraucherinteressen nicht verletzen

Im Zugang zu digitalen Medien und Informationen sieht die Verbraucherschutzcharta einen weiteren wesentlichen Aspekt. Digital-Rights-Management-Systeme (DRM) würden die Nutzungsmöglichkeiten digitaler Inhalte oft begrenzen und stellen somit ein Hindernis dabei dar, die Interessen der Nutzer zu wahren. Die Charta fordert in diesem Zusammenhang, dass ein angemessener Ausgleich zwischen den Interessen der Anbieter und denen der Nutzer gewahrt werde. DRM solle nur unter vier Bedingungen eingesetzt werden:

  • Die Integrität des privaten Eigentums in Bezug auf die Endgeräte, Programme und Daten muss gewahrt bleiben.
  • Die Funktion und Sicherheit von Hard- und Software beim Nutzer darf nicht beeinträchtigt werden.
  • Es dürfen keine Nutzerprofile erstellt werden und die Anonymität der Nutzer muss gewahrt bleiben.
  • Die Wahrnehmung der gesetzlichen Schrankenbestimmungen des Urheberrechts muss im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gewährleistet werden.

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