Abo
  • IT-Karriere:

Neue AGB: Hacken von studiVZ soll 6.000,- Euro kosten

Nutzer sollen bei Fehlverhalten mit hohen Vertragsstrafen belastet werden

Die Betreiber der Studenten-Community studiVZ haben den Nutzern neue allgemeine Geschäftsbedingungen geschickt. Daraus geht hervor, dass künftig bei fast jedem Fehlverhalten Vertragsstrafen fällig werden, in manchen Fällen ist auch ein Schweigegelübde abzulegen und eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben.

Artikel veröffentlicht am ,

Wer die neuen AGB nicht akzeptiere, könne künftig von studiVZ ausgeschlossen bzw. dessen Nutzerprofil könne gelöscht werden, drohen die Veranstalter. In Ziffer 8.2 der AGB heißt es:

Stellenmarkt
  1. thyssenkrupp AG, Essen
  2. Horváth & Partners Management Consultants, Stuttgart

8.2 Vertragsstrafenregelung: Verstößt ein Nutzer gegen eine oder mehrere Bestimmungen der Ziffern 2.1 bis 2.4 und/oder Ziffer 7., ist der Nutzer verpflichtet, eine vom Betreiber nach billigem Ermessen festzusetzende und im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe auf erstes Anfordern an den Betreiber zu zahlen. Ferner ist der Nutzer in einem solchen Fall verpflichtet, unverzüglich nach Aufforderung durch den Betreiber eine nach juristischen Standards übliche vertragsstrafenbewehrte Unterlassungsverpflichtungserklärung abzugeben.

Auf die Oberziffer 8 (Rechtsfolgen) wird in mehreren Stellen der AGB verwiesen. StudiVZ verbietet unter anderem, dass sich Personen anmelden, die keine Studenten sind oder waren. Auch Doppelanmeldungen sollen nicht erlaubt sein und falsche Angaben werden ebenfalls bestraft. Zudem soll die Verbreitung von gesetzeswidrigen Inhalten geahndet werden oder auch Rechtsverletzungen, bei denen Dritten Nachteile entstehen. Selbst der Verkauf von Waren ist untersagt.

Richtig teuer werden künftig "elektronische Angriffe" auf studiVZ. Sollte ein solcher Angriff durch Mitglieder von studiVZ geschehen, wird eine Vertragsstrafe von mindestens 6.000,- Euro fällig, heißt es in den AGB.

Nach Meinung von Rechtsanwalt und Law-Blogger Udo Vetter dürften solche Vertragsstrafenregelungen in AGB "überraschend" sein und werden damit nach BGB § 305c kein Vertragsbestandteil. StudiVZ gehört seit Anfang 2007 zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-60%) 19,99€
  2. 37,49€
  3. 2,22€
  4. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)

Natalie 26. Mär 2008

Hi, genau das ist auch meien Meinung! Ich habe eine gute Alternative gefunden ist auch...

Natalie 14. Mär 2008

Ich kann jedem nur empfehlen vielleicht zu wechseln, habe da eine tolle Alternative zum...

sun 19. Mär 2007

In Anbetracht der vielen Konkurrenz bei den Studentenplattformen wird das sicherlich...

Doener 17. Mär 2007

http://www.studivz.net/group.php?ids=5ce8fad252416436

raccoon 16. Mär 2007

http://de.wikipedia.org/wiki/Salvatorische_Klausel laut WIKI ist "Die unwirksame...


Folgen Sie uns
       


Cepton Lidar angesehen

So funktioniert der Laserscanner des US-Startups Cepton.

Cepton Lidar angesehen Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Games-Kunstwerke für die Hosentasche
Mobile-Games-Auslese
Games-Kunstwerke für die Hosentasche

Cultist Simulator, Photographs, Dungeon Warfare 2 und mehr: Diesen Monat lockt eine besonders hochkarätige Auswahl an kniffligen, gruseligen und komplexen Games an die mobilen Spielgeräte.
Von Rainer Sigl

  1. Spielebranche Auch buntes Spieleblut ist in China künftig verboten
  2. Remake Agent XIII kämpft wieder um seine Identität
  3. Workers & Resources im Test Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

    •  /