Universitäre Hacker-Erfahrungen aus dem Labor
Mit dem virtuellen Labor, wie es Prof. Christoph Meinel, HPI-Direktor und Leiter des Fachgebiets "Internet-Technologien und -Systeme", nennt, sollen sich Interessenten sowohl theoretisches Wissen rund um die IT-Sicherheit aneignen als auch praktische Übungen auf vorkonfigurierten virtuellen Maschinen durchführen.
Der Tele-Lab-Anwender besitzt volle Systemrechte, um die Sicherheitsaufgaben auszuführen. Thematisiert wird unter anderem, wie Verschlüsselung funktioniert, was es rund um die Authentifizierung zu beachten gilt und wie E-Mail sicher genutzt werden kann.
"Damit Nutzer sich zum Beispiel gegen Hacker schützen können, müssen sie wissen, wie Angriffe durchgeführt werden und welche Auswirkungen diese für Computersysteme haben. Im Tele-Lab kann man solche Angriffe zu Lernzwecken selbst durchführen, ohne jedoch dabei seinen eigenen oder andere Computer zu gefährden", unterstrich Meinel die Vorteile des Einsatzes solcher virtueller Windows- und Linux-Maschinen.
Das Tele-Lab kann man sich auf der CeBIT 2007 am Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg in Halle 9 (Future Parc), Stand B 39 ansehen. Der Testzugang kann natürlich auch online über das Tele-Lab-Portal(öffnet im neuen Fenster) beantragt werden.
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