Google will Logfiles künftig anonymisieren

Anonymisierung nach 18 bis 24 Monaten soll Privatssphäre besser schützen

Bei jeder Suchanfrage sammelt Google fleißig Daten und hebt diese dauerhaft auf. Neben der Suchanfrage selbst zählen dazu die IP-Adresse und auch Cookie-Einstellungen. Nun soll sich dies ändern, nach einer gewissen Zeit sollen die Log-Daten künftig anonymisiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Google ändert seine "Privacy Policy" und kündigt, sofern nicht vom Gesetzgeber anders verordnet, an, seine Server-Logfiles in Zukunft nach 18 bis 24 Monaten zu anonymisieren, so dass es schwieriger wird, die Daten einer Person zuzuordnen.

Die veränderten Regeln zum Schutz der Privatssphäre seiner Nutzer führt Google auf Gespräche mit Datenschützern in Europa und den USA zurück. Die Anonymisierung nach 18 bis 24 Monaten sei ein guter Kompromiss zwischen den gegenläufigen Interessen nach mehr Datenschutz auf der einen und der Verbesserung der Google-Dienste auf der anderen Seite.

Allerdings sei es möglich, dass künftig Gesetze es erforderlich machen, dass die Daten doch wieder länger gespeichert werden. Zudem können sich Nutzer explizit dafür entscheiden, dass Daten länger gespeichert werden, z.B. für ihre Such-Historie.

Noch arbeitet Google aber daran, die Anonymisierung technisch umzusetzen, die Umsetzung soll in den kommenden Monaten, in jedem Fall aber innerhalb eines Jahres erfolgen.

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Kampf der... 16. Mär 2007

Alle Einzelpersonen, die im Namen eines Staates spioniert haben und genau so aufraten...

mistake 15. Mär 2007

Tolle Idee. Wie kann ich sie auslesen? :o))) SCNR

ayee 15. Mär 2007

Mir würde schon reichen, wenn du (sagen wir) 5 eindeutige! Identifikationsmerkmale...

Fluppenkasper 15. Mär 2007

denn sie wollen ja nicht "evil" sein. Man hält sich ja nur an die Regeln.



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