Abo
  • Services:
Anzeige

User-generierter Spiele-Content: Zu 90 Prozent Mist?

Kim Pallister warnte davor, zu sehr auf die Community zu hören: "Es gibt eine Tendenz, dass sich vor allem die absoluten Insider zu Wort melden." Daran sei das Flugsimulationsgenre kaputtgegangen: "Die Programmierer und die Hardcore-Fans haben sich immer weiter aufeinander zu bewegt, doch irgendwann waren die Features so freakig, dass das normale Publikum keinen Spaß mehr hatte." Auch bei Sims gebe es Anfragen, so Matt Brown, die in Richtung "automatischer Abgleich meines Sims-Tagesablaufs mit meinem Outlook-Kalender" gingen - und damit am Großteil der Spieler vorbei.

Anzeige

Den mit Abstand engagiertesten Redebeitrag lieferte Raph Koster: "Wir wollen alle nicht als Nummern behandelt werden! Wer eine gute Beziehung zu seinen Kunden haben möchte, muss sie als seine Frau, als Freundin, als Familie behandeln. Wir dürfen nicht von 'uns' und 'denen' reden!" So machte er noch eine Weile sehr engagiert und lautstark weiter: "You want people come back to you, you have to fucking get along!" Dann folgte der immer sehr beherrscht auftretende Ray Muzyka: "Schwer, das noch zu toppen. Wir bei Bioware finden, man muss seine Kunden respektvoll behandeln, dann behandeln auch die Kunden uns respektvoll." Woraufhin Moderator Edery lakonisch meinte: "Das ist jetzt die kanadische Art, dasselbe auszudrücken" - gefolgt von lautem Gelächter im Publikum.

Matt Brown fasste zum Schluss nochmal zusammen, wie aus seiner Sicht gutes Community-Management funktioniere: Maxis arbeite sehr eng mit Fansites zusammen und tausche sich regelmäßig mit ihnen aus. Manchen Webmastern würde man mit der Zeit mehr vertrauen als anderen und mehr Informationen geben. Zwar würde sich Maxis selbstverständlich NDAs (Stillschweige-Verpflichtungen) unterzeichnen lassen, bevor die Fansite-Vertreter vertrauliches Material zu Gesicht bekämen. Der eigentliche Anreiz, dichtzuhalten, sei aber ein anderer: "Diese Leute achten selbst peinlich darauf, dass sie nur an ihre Leser weitergeben, was sie dürfen. Denn wenn sie das nicht tun, schneiden wir sie von zukünftigen Informationen ab. Und das wollen sie nicht, zumal viele von ihnen Geld mit ihren Fansites verdienen, und manche sogar von ihren Fansites leben." [von Jörg Langer]

 User-generierter Spiele-Content: Zu 90 Prozent Mist?

eye home zur Startseite
Sitharyel 21. Mär 2007

Da sich mit Nischenprodukten nun mal kein Geld verdienen lässt wird sich das wohl nie...

pra 16. Mär 2007

sorry, hat sich so angehört. es kommt normal auf CD, und die Addons heißen Tribunal und...

Raven 16. Mär 2007

Fan kommt von "fanatisch". Hat also nur etwas mit dem Verhältnis des Fans zur...

Raven 16. Mär 2007

Na, das sollte man aber nicht in einen Topf werfen: Es gibt eigentlich/theoretisch sehr...

Ihr Name 16. Mär 2007

Das kannst du laut sagen. Ein intuitiver und gut durchdachter Editor könnte einem enorm...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Abrechnungszentrum Emmendingen, Emmendingen
  3. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  4. SIGMETA Informationsverarbeitung und Technik GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. für 1€ über Sky Ticket (via App auch auf Smartphone/Tablet, Apple TV, PS3, PS4, Xbox One...
  2. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Windows 10

    Microsoft will auf Zwangsupdates verzichten

  2. Brio 4K Streaming Edition

    Logitech-Kamera für Lets-Player und andere Streamer

  3. Vor Bundestagswahl

    Facebook löscht Zehntausende Spammer-Konten

  4. Bilderkennung von Google

    Erste Hinweise auf Lens in der Google-App

  5. Open Source

    Node.js-Führung zerstreitet sich über Code-of-Conduct

  6. Enigma ICO

    Kryptowährungshacker erbeuten halbe Million US-Dollar

  7. SNES Classic Mini

    Mario, Link und Samus machen den Moonwalk

  8. Bixby

    Samsungs Sprachassistent kommt auf Englisch nach Deutschland

  9. Apache-Lizenz 2.0

    OpenSSL-Lizenzwechsel führt zu Code-Entfernungen

  10. Knights Mill

    Intels Xeon Phi hat 72 Kerne und etwas Netburst



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

C64-Umbau mit dem Raspberry Pi: Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende
C64-Umbau mit dem Raspberry Pi
Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  2. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  3. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten

  1. Müssen elektrische Autos immer hässlich sein?

    MAGA | 18:54

  2. Re: Ich habe dutzende solcher gefälschten Konten...

    violator | 18:54

  3. Re: PUBG für Playstation 4 - ja/nein?

    StefanGrossmann | 18:53

  4. Re: Danke, alte Arbeitswelt!

    violator | 18:53

  5. Re: CoC Unsinn

    mnementh | 18:52


  1. 18:04

  2. 17:49

  3. 16:30

  4. 16:01

  5. 15:54

  6. 14:54

  7. 14:42

  8. 14:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel