Abo
  • Services:

User-generierter Spiele-Content: Zu 90 Prozent Mist?

Bald kam der Moderator auf die Faustformel "90 Prozent des User-Content sind Mist" zu sprechen, in Abwandlung des so genannten "Sturgeon's Law" (Science-Fiction-Autor Theodore Sturgeon meinte einmal, 95 Prozent von allem sei immer Schrott). Dieser Behauptung widersprach keiner der Beteiligten wirklich, bis auf Kim Pallister, der meinte, "der Mist des einen kann ja das Gold des nächsten sein."

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Muzyka ging inhaltlich auf das implizierte Verhältnis ein: Es sei ein Fehler gewesen, bei Neverwinter Nights die Tools für "die 90 Prozent" zu machen. Denn anstatt Module komplett von einzelnen Personen erstellt worden wären, hätten sich Teams aus Spezialisten zusammengefunden: Der eine habe nur die Grafiken gemacht, der nächste das Levellayout usw. "Doch für die Spezialisten gingen unsere Tools nicht weit genug, sie konnten nicht das damit machen, was unsere Designer gemacht haben." In Zukunft wolle man die Tools komplexer gestalten, damit "die 10 Prozent" richtig gute Erweiterungen schaffen können.

Matt Brown führte aus, dass man keine Angst vor User-generiertem Content zu haben brauche, da sich die Community fast immer selbst reguliere. Als Beispiel führte er den "Angel Chair" und "Devil Chair" für Sims 2 an, anatomisch korrekte, "erregte" Skulpturen, auf denen man sitzen kann. Doch der Mod-Programmierer habe verhindert, dass im Spiel Kinder darauf Platz nehmen können. "Die Community reglementiert sich selbst, sogar in solchen seltsamen, beängstigenden Randbereichen." Außerdem erläuterte Brown, was nach Aussage eines englischen Community-Mitglieds der wahre Grund für die Beliebtheit der FIFA-Serie sei: "In England gehen die Jungs freitagabends in die Kneipen, um Mädchen abzuschleppen. Die, die leer ausgehen, betrinken sich und spielen dann zu Hause FIFA". Seitdem gebe es den inoffiziellen Funktions-Check: "Funktioniert dieses Feature auch für Betrunkene?"

 User-generierter Spiele-Content: Zu 90 Prozent Mist?User-generierter Spiele-Content: Zu 90 Prozent Mist? 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€ (erscheint am 25.01.)
  2. (-76%) 3,60€
  3. 34,99€ (erscheint am 14.02.)

Sitharyel 21. Mär 2007

Da sich mit Nischenprodukten nun mal kein Geld verdienen lässt wird sich das wohl nie...

pra 16. Mär 2007

sorry, hat sich so angehört. es kommt normal auf CD, und die Addons heißen Tribunal und...

Raven 16. Mär 2007

Fan kommt von "fanatisch". Hat also nur etwas mit dem Verhältnis des Fans zur...

Raven 16. Mär 2007

Na, das sollte man aber nicht in einen Topf werfen: Es gibt eigentlich/theoretisch sehr...

Ihr Name 16. Mär 2007

Das kannst du laut sagen. Ein intuitiver und gut durchdachter Editor könnte einem enorm...


Folgen Sie uns
       


Eine kurze Geschichte des CCC - die 1980er

DFÜ, BTX und KGB - wir zeigen die Anfänge des Chaos Computer Club im Video.

Eine kurze Geschichte des CCC - die 1980er Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

    •  /