CeBIT: Erste Bilder der neuen Commodore-PCs

Alte Marke in neuen Design-Gehäusen

Die zum erneuten Male wiederauferstandene Marke "Commodore" feiert sich als "Commodore Gaming" in Hannover selbst. Unter dem bekannten Label will ein junges britisches Unternehmen demnächst Spielerechner anbieten, die sich bisher vor allem durch ein aufwendiges Design auszeichnen.

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Was sich derzeit in Hannover erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, ist eines der beiden Unternehmen, welches die altehrwürdige Marke des seinerzeit erfolgreichsten Herstellers von Homecomputern nutzen darf. Ursprünglich sollte die "Commodore Gaming" ein Spiele-Publisher werden, zwei Jahre später ist daraus ein PC-Hersteller hervorgegangen. An diesem Unternehmen hält die "Commodore International Corporation" (CIC) 49 Prozent. Unter dem Namen "Commodore World" vertreibt das Unternehmen unter anderem Musikstücke und portable Media-Player.

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Artwork des Rollenspiels
Artwork des Rollenspiels
Die neue Marke "Commodore Gaming" soll aber hochwertige PCs für Computerspieler herstellen. Dabei sind zunächst drei Produktlinien namens Cg, Cgs, Cgx und Cgxx geplant - letztere Linie steht für "Commodore Gaming Extreme Extreme". In diesem Rechner soll alles stecken, was derzeit gut und teuer ist, vom Intel Core Extreme QX6700 mit vier Kernen über zwei GeForce-8800-GTX-Grafikkaren bis zum Asus-Mainboard mit dem nForce-680-SLI-Chipsatz und 4 GByte Corsair-Speicher.

Pretty in Pink
Pretty in Pink
Alle Rechner - auch die kleineren Modelle - stecken im selben Desktop-Gehäuse, das mit einer Folie bezogen ist. Vor der Bestellung kann der Kunde aus anfangs mindestens 50 verschiedenen Designs auswählen. Commodore hat sich dafür die Rechte von einigen Spielen wie Ghost Recon, Supreme Commander oder Elveon gesichert und kann das originale Artwork der Titel nutzen. Später sollen die Kunden auch eigene Dateien über eine Webseite an Commodore schicken können und den Inhalt der Bilder dann auf ihren PCs wiederfinden.

Die Folien machen bei den in Hannover ausgestellten Rechnern einen guten Eindruck und sind nicht mit einfachen Aufklebern zu vergleichen. Sie sind recht dünn und schmiegen sich so auch um Gehäusekanten, beispielsweise ins Innere der Seitenwände. Dadurch entsteht ein ganzflächiger Eindruck, die Folien sind auch recht stabil und lassen sich mit dem Fingernagel nicht abkratzen. Dies wird durch ein thermisches Verbundverfahren erreicht. Alle Commodore-PCs kommen im gleichen folierten Gehäuse auf den Markt, das auf der linken Seite in Form des klassischen Logos duchbrochen ist. Dahinter sitzt ein riesiger Lüfter von geschätzt 14 Zentimetern Durchmesser. Commodore nennt das "Ice Cube Cooling".

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Space Invaders auf PC mit Core-2-Duo
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Neben den reinen Design-Hinguckern hält sich Commodore noch dazu bedeckt, wie man sich von anderen Anbietern von Gaming-Rechnern wie Alienware oder Dell unterscheiden will. Bisher nur geplant ist beispielsweise, dass die Kunden nach einem Jahr ihre Grafikkarte austauschen können. Gibt man den alten 3D-Beschleuniger zurück, soll man einen großzügigen Rabatt auf die neue Karte erhalten. Zudem ist bekannt, dass die Rechner auch im normalen Einzelhandel und nicht nur per Web verkauft werden sollen. Auch Namen wie "Media Markt" fielen schon im Gespräch.

Wann es aber so weit ist und wie viel die PCs kosten werden, gab das Unternehmen offiziell noch nicht bekannt. Wie von anderer Stelle zu hören ist, soll es aber noch im Mai 2007 so weit sein.

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micha0801 21. Mär 2007

Old School, ich gebe Dir recht, das Case sieht echt spitze aus, ohne Frage, auch die...

TDi93 18. Mär 2007

Ach so! Noch so ein "Atari über alles" Troll... Ich dachte die sind irgendwann 1988/1989...

Apple64 15. Mär 2007

Jopp, war schön und gut, aber kommt nicht wieder. Ist genau das selbe wie die schönen...

Apple64 15. Mär 2007

Vor allen Dingen haben die zwar das Copyright aber mir haben sie die Idee geklaut...

Mark 15. Mär 2007

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