Abo
  • Services:

Virtualisierung mit OpenVZ für RHEL 5

Angepasster Linux-Kernel bereits verfügbar

Noch vor Erscheinen von Red Hat Enterprise Linux 5 hat das OpenVZ-Projekt einen angepassten Linux-Kernel für die Distribution veröffentlicht. Damit lässt sich die Virtualisierungslösung auch unter der neuen Red-Hat-Enterprise-Linux-Version nutzen. Im Unterschied zu beispielsweise Xen nutzen bei OpenVZ alle Gäste den Host-Kernel.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die neu veröffentlichte Version der Virtualisierungslösung auf Betriebssystemebene setzt schon auf den in Red Hat Enterprise Linux 5 (RHEL) verwendeten Kernel auf. Damit möchte das Projekt Schritt mit den aktuellen Linux-Distributionen halten, schließlich ist RHEL 5 noch gar nicht verfügbar. RHEL 5 setzt auf einen angepassten Linux-Kernel 2.6.18, der unter anderem eine verbesserte SATA-Unterstützung enthält.

Stellenmarkt
  1. Protea Networks GmbH, Unterhaching
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf

Während Red Hat selbst bei RHEL 5 in Sachen Virtualisierung voll auf Xen setzt, kann mit dem angepassten Kernel von OpenVZ auch die gleichnamige Software verwendet werden. OpenVZ virtualisiert auf Betriebssystemebene, das heißt es laufen mehrere virtuelle Umgebungen, die allesamt den Kernel und die Hardware des Host-Systems nutzen. Vergleichbar ist dies mit den FreeBSD Jails und den aus Solaris bekannten Containern. Allerdings läuft durch dieses Prinzip des gemeinsam genutzten Kernels auch nur Linux. OpenVZ bildet die Basis für das kommerzielle Virtuozzo von SWsoft.

Der OpenVZ-Kernel für RHEL5 steht auf der Projektseite zum Download bereit. Hier finden sich auch Installationshinweise. Red Hat Enterprise Linux 5 wird voraussichtlich am heutigen 14. März 2007 auf der CeBIT in Hannover vorgestellt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,00€
  2. 54,99€
  3. (-80%) 3,99€
  4. 3,84€

billy 14. Mär 2007

Das problem besteht mit Raid 10 über vier Platten und lvm2. Einfach ein no go derzeit...

Fincut 14. Mär 2007

Überall VZ! StudiVZ. Schüler VZ. OpenVZ. VZ. VZ. VZ. Kann mich jemand erlösen?! Gru...


Folgen Sie uns
       


iPad 2018 - Test

Das neue iPad hat vertraute Funktionen, die es teilweise zu diesem Preis aber noch nicht gegeben hat. Wir haben uns Apples neues Tablet im Test angeschaut.

iPad 2018 - Test Video aufrufen
Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
Grenzenloser Datenzugriff
Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
  2. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz
  3. Soziale Netzwerke Datenschlampereien mit HIV-Status und Videodateien

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
  2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

    •  /