IBM-Forscher: Blinde sollen Multimedia-Inhalte erfahren

Zusatzwerkzeug bietet Zugriffssteuerung über Tastatur

Forscher von IBM haben ein neues Werkzeug vorgestellt, mit dem Blinde und Sehbehinderte künftig Multimedia-Inhalte wie Videos und Animationen auf Webseiten nutzen können. Die Technik stammt aus der Tokioter IBM-Forschungsstelle.

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Nachdem durch Unternehmen wie YouTube, aber auch durch Verbesserungen von Codecs und Playern die Zahl der Online-Videos exponentiell angestiegen ist, werden die ehemals von Bildern und Texten bevölkerten Webseiten zunehmend multimedial. Das sorgt dafür, dass Blinde und Sehbehinderte ins Hintertreffen geraten, zumal viele Videos sogar noch von allein ablaufen, wenn die Webseite abgerufen wird und so mit der Vorlese-Software kollidiert. Auch können die meisten Online-Player nur mit der Maus, aber nicht mit der Tastatur bedient werden.

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Das neue Werkzeug aus dem IBM-Labor soll den Nutzern Multimedia- Steuerelemente bieten, die mit vordefinierten Tastaturkürzeln bedient werden können. Nicht nur zum Starten, Stoppen und Pausieren gibt es Tasten, sondern auch zur Änderung von Laufgeschwindigkeit und Lautstärke.

Das Werkzeug soll es ermöglichen, die Lautstärke einzelner Quellen individuell zu steuern. So kann die Lautstärke der Vorlesesoftware beispielsweise unbeeinflusst bleiben, während die Videolautstärke geändert wird.

IBM will das Werkzeug kostenlos als Open-Source-Anwendung veröffentlichen. Details dazu sind noch nicht bekannt.

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