Agfa DC-630i: Gesichtserkennung in 170-Euro-Kamera
Der CCD-Sensor, dessen Format Plawa, der Lizenznehmer des Markennamens Agfa, nicht angab, liefert Bilder mit einer Maximalauflösung von 2.816 x 2.112 Pixeln. Die Lichtempfindlichkeit ist zwischen ISO 50, 100, 200 und 400 einstellbar oder kann von der Automatik selbst bestimmt werden. Der Autofokus ist mit einer Gesichtserkennung ausgestattet, die bis zu drei Gesichter auf einem Bild erkennt und auf sie scharf stellt.
Die Kamera verfügt über ein 2,4-Zoll-Display, das auch als Sucher genutzt werden muss – einen optischen Zoomsucher sucht man vergeblich. Die Verschlusszeiten rangieren zwischen ca. 1/2.000 bis 8 Sekunden.
Neben einer Programmautomatik bietet die Kamera auch Motivprogramme für Porträts, Landschaften, Sonnenuntergänge, Nachtaufnahmen, Text, Gegenlicht, Kinder, Schnee, Nahrungsmittel, Feuerwerk und Gebäudeaufnahmen. Dazu kommt ein eingebautes Blitzgerät mit automatischer Zuschaltung bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Funktion ist natürlich auch abschaltbar.
Die JPEGs bzw. AVIs (640 x 480 Pixel, 30 Bilder/s mit Ton) können entweder auf dem internen 16 MByte großen Speicher oder auf SD- und SDHC-Karten gesichert werden. Den Weißabgleich kann man automatisch oder manuell festlegen, wobei es zudem noch Einstellungen für typische Lichtfarben wie Tageslicht, Sonnenlicht, Bewölkung, Kunstlicht und Leuchtstofflampenlicht gibt.
Die Stromversorgung läuft über zwei AA-Zellen. Die Kamera bietet neben einem USB-Anschluss auch noch einen Videoausgang und misst 89,5 x 61,3 x 27 mm bei einem Leergewicht von 128 Gramm.
Die Agfa DC-630i soll im April 2007 in den Handel kommen und rund 170,- Euro kosten.