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Bitkom: 10,5 Millionen UMTS-Verträge bis Ende 2007

Mobile Datendienste und 'Mobile Messaging' sollen Nachfrage nach UMTS ankurbeln

Die Zahl der Mobilfunk-Anschlüsse soll in den nächsten Jahren weiter steigen, da Mobilfunkkunden neben einem oder mehreren Geschäftshandys auch häufig noch ein Privathandy in der Tasche haben wollen. Zudem wächst die Zahl der reinen Datenkarten kontinuierlich, wie der Branchenverband Bitkom vermeldet.

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Derzeit kommen auf 100 Einwohner etwa 105 Verträge und Prepaid-Karten. Dabei dürften aber auch die verwaisten Karten, die in irgendwelchen Schubladen lagern, mitgezählt sein. Dennoch: Insgesamt rechnet Bitkom damit, dass die Zahl in Deutschland im Jahre 2010 auf 120 Verträge pro 100 Kunden steigt.

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Ende 1993 gab es knapp eine Million Mobilfunkkunden, bis Ende 1996 habe sich die Zahl verfünffacht. Der stärkste Boom habe sich mit Einführung der Prepaid-Karten in den Jahren 1999 und 2000 vollzogen. Im August 2006 soll die Zahl der Mobilfunk-Verträge erstmals die Zahl der Einwohner in Deutschland übertroffen haben, so Bitkom-Präsident Willi Berchtold.

Auch die Zahl der UMTS-Handys und -Karten soll weiter ansteigen: Zwischen Ende 2005 und Ende 2006 hat sich die Zahl fast verdreifacht, von rund 2,3 Millionen auf rund 6,5 Millionen. Die Netzbetreiber tun ihr Möglichstes, um diesen Trend zu fördern, wollen sie doch die hohen Lizenzgebühren refinanzieren, die bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Jahre 2000 ausgehandelt wurden. So sind bei Vodafone beispielsweise von 60 derzeit im Online-Shop angebotenen Handys knapp die Hälfte UMTS-fähig. Bei T-Mobile sind 65 Mobiltelefone im Online-Shop zu finden, 37 davon unterstützen die schnelle Datenübertragung per UMTS.

UMTS soll nach BITKOM-Schätzungen in seinen ersten vier Jahren von 0,2 Millionen Verträgen im Jahr 2004 auf rund 10,5 Millionen Verträge Ende 2007 wachsen. Damit würde UMTS doch noch wesentlich schneller expandieren als der GSM-Mobilfunk in seiner Anfangszeit.

Große Hoffnung setzt die Branche auf die mobilen Datendienste und insbesondere mobile Messaging. Hier soll bereits ein Viertel des Umsatzes erwirtschaftet werden. Allerdings dürften sich die Umsätze vor allem im Geschäftskundenbereich sammeln, mobile E-Mail und Instant Messaging unter Privatleuten steckt derzeit noch in den Kinderschuhen.

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