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Netzwerkeffekt: Kostenloser Router für geworbene Foneros

Fon-Nutzer können neue Fon-Nutzer mit "La Fonera" locken

Bis Anfang Februar 2007 gab es den Fon-Router "La Fonera" noch kostenlos für diejenigen, die versprachen, ihre DSL-Verbindung mit anderen per WLAN zu teilen und damit das Hotspot-Netz des spanischen Anbieters Fon zu stärken. Kurz nachdem Fon eine weitere Finanzierungsspritze erhalten hat, setzt das Unternehmen weiter auf den Netzwerkeffekt - und hofft nun darauf, dass seine Foneros fleißig im Freundeskreis werben und diesen mit kostenlosen La Foneras ebenfalls zu Fon-Hotspots machen.

Artikel veröffentlicht am ,

Damit nicht wild Einladungen verschickt werden, nur weil es kostenlose - aber mit einem Teilnahmeversprechen geknüpfte - Router gibt, kann jeder Fon-Nutzer nur eine Einladung auf einmal verschicken lassen. Erst wenn der oder die Eingeladene sich dann als Fonero registriert, die korrekte Lieferadresse angegeben, einige Tagen bis Wochen später den Router erhalten und dieser sich in die Fon-Server eingebucht hat, kann eine neue Einladung verschickt werden. Auch wenn im offiziellen Blog steht, dass die Aktion nicht mehr lange dauern soll, ist laut Fon noch kein Termin festgesetzt worden.

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In der Vergangenheit ist Fon mit dem Nachsenden der Router kaum hinterhergekommen. Nicht alle Foneros haben sich zudem an das Versprechen gehalten und betreiben den La Fonera auch als Fon-Hotspot - es gibt bereits veränderte Firmware-Versionen, die aus dem La Fonera einen herkömmlichen Router machen, allerdings war auch Fon nicht untätig und hat es weiter erschwert, fremde Firmware einzuspielen.

Fon denkt bereits darüber nach, diejenigen, die zwar den Router ergattert haben, aber sich nicht am Fon-Netz beteiligen, in Zukunft evtl. aus dem Fon-Netz auszusperren. Auch wenn es einige schwarze Schafe gibt, so gibt es mittlerweile weltweit schon über 123.000 registrierte La Foneras - und diese Zahl will Fon noch weiter steigern. Wer seine DSL-Leitung zur Verfügung stellt, kann dies entweder kostenlos oder kostenpflichtig machen - wer andere für den Netzzugang zahlen lässt, bekommt zwar einen Anteil, doch er muss auch selbst für den Zugang zu fremden Fon-Hotspots zahlen.

Neben dem spanischen und auch in Deutschland aktiven Fon gibt es noch einige kleinere Konkurrenten aus Deutschland, darunter MaxSpot, Sofanet und - seit kurzem - auch die Mitsurfzentrale, alle mit recht unterschiedlichen Geschäftsmodellen.



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Mr. Muh 14. Mär 2007

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bla 13. Mär 2007

Schön dein Glaube an die Rechtstaatlichkeit. Mag ja auch sein, dass dies so kommen würde...

Der Versteher 13. Mär 2007

Liest du einen Thread bevor du antwortest? Der eine will den router für sein komplettes...


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