Intel stellt Flash-Modul als Solid-State-Festplatte vor
Bei dem nun vorgestellten Modul dürfte es sich um das erste Produkt der Robson-Technologie handeln, die Intel auf den vergangenen IDFs bereits mehrfach demonstriert hatte. Robson soll unter anderem in der kommenden Notebook-Plattform " Santa Rosa " zum Einsatz kommen. Wie eine Hybrid-Festplatte arbeitet auch Intels Technik mit Microsofts ReadyDrive in Windows Vista zusammen: Ein Flash-Speicher, der auf dem Mainboard oder in einer magnetischen Festplatte untergebracht ist, puffert häufige Zugriffe. Das klappt schon heute mit einem externen USB-Stick mit Vista, heißt dann aber ReadyBoost.
Zum Start will Intel das Modul mit 1, 2 oder 4 GByte anbieten, es sind aber auch Varianten mit 8 GByte geplant. Die Lesegeschwindigkeit gibt Intel mit bis zu 28 MByte pro Sekunde an, beschreiben lässt sich der Speicher mit bis zu 20 MByte pro Sekunde. Die Lösung liegt damit auf dem Niveau schneller USB-Sticks oder Speicherkarten. Entscheidend ist dabei aber die Leistung des USB-Ports – Intel hat die Werte vermutlich mit seinen eigenen Chipsätzen gemessen.
Gedacht ist das Z-U130 nicht nur als Zwischenspeicher für Festplatten. Intel will das Modul auch für Embedded-PCs oder kleine Notebooks als alleinigen Massenspeicher etablieren. Wie viel die Module kosten, gab das Unternehmen noch nicht bekannt.
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