Gentoo-Gründer kommt und geht
Für Aufsehen in der Linux-Community sorgte Robbins 2005, als er im Anschluss an seinen Rückzug aus dem Gentoo-Projekt bei Microsoft anfing . Damals wollte er Microsoft helfen, Open Source besser zu verstehen. Doch nach sieben Monaten gab er den Job wieder auf und wurde im September 2006 als Betreuer des Bootmanagers GRUB sowie der VMware-Tools vorgestellt .
Im Februar 2007 wurde Daniel Robbins dann als Mitglied des AMD64-Teams vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) . Doch in der aktuellen Ausgabe des wöchentlichen Gentoo-Newsletters(öffnet im neuen Fenster) wird Robbins nun nicht nur als neuer Entwickler gelistet, sondern auch in der Kategorie "Entwickler, die das Gentoo-Projekt verlassen haben" .
Auslöser dafür sind offensichtlich einige Anfeindungen(öffnet im neuen Fenster) gegen ihn. Robbins wollte den Autoren dieser E-Mail daraufhin von der Entwickler-Mailingliste entfernen lassen, was wiederum dazu führte, dass andere Entwickler eingriffen. "Lebe damit oder verlasse Gentoo" , schrieb(öffnet im neuen Fenster) Fernando J. Pereda. Robbins' Antwort(öffnet im neuen Fenster) darauf fiel ebenso eindeutig aus: "Das ist tatsächlich eine gute Idee. Ich möchte definitiv nicht mit diesem Projekt verbunden sein" , womit er wieder aus dem Projekt ausschied.
In der Vergangenheit wurden schon öfter kritische Stimmen auch innerhalb des Projektes laut, die klare Ziele der Distribution vermissten, ebenso wie eine richtige Organisation. Robbins hatte bereits an Stampede Linux mitgearbeitet, bevor er 2002 Gentoo gründete.
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