Musiker sollen sich über BeSonic selbst vermarkten
Dazu bietet BeSonic nun "Premium Accounts" an, die sich nicht nur an kleine Bands richten. Auch Labels und Kataloge sollen auf der Plattform Songs verkaufen.
Bands sollen mit BeSonic aber auch zu ihrem eigenen Label werden, wenngleich dazu wohl mehr gehört als eine Download-Plattform. Nach der Anmeldung können Bands ihre Lieder hochladen und festlegen, wie viel Geld sie für ihren Song verlangen. Die Preise können beliebig oft und stufenlos geändert werden. Bezahlt werden kann per Kreditkarte oder Paypal.
Dabei verspricht BeSonic den Künstlern "die höchstmögliche Marge". Deutsche Künstler ohne Verwertungsgesellschaft erhalten rund 74 Prozent vom Nettoverkauf, ausländische Künstler ohne Verwertungsgesellschaft rund 51 Prozent. Beide können ihre Songs bei zehn Cent Verkaufspreis starten lassen.
Deutsche Künstler mit Verwertungsgesellschaft erhalten bis zu 61 Prozent vom Nettoverkauf (ab 39 Cent pro Song einstellbar). Ausländische Künstler mit Verwertungsgesellschaft erhalten bis zu 42 Prozent vom Nettoverkauf (ab 39 Cent pro Song einstellbar). BeSonic übernimmt die Abrechnung jeglicher Steuern und Gebühren.
Für alle Künstler fallen fixe Kosten von maximal 5,- Euro pro Monat für den "Premium-Account" an. Verlangen sie kein Geld für ihre Lieder, kann der Zugang zu BeSonic weiterhin kostenlos erfolgen. Die Künstler bekommen die Beträge auf ihr BeSonic-Konto gutgeschrieben, von dem aus sie ab einer festgelegten Summe (z.B. 25,- Euro) Auszahlungen vornehmen können. Statistiken zeigen jederzeit, wie viele Songs verkauft wurden.
Dank eines Vertrages mit der Gema sind die neuen Künstler, die kostenlose Musik anbieten, von den Gebühren für Streams und Downloads befreit, wenn sie unter einer gewissen Jahresvergütung durch die Gema liegen. Gut 14.000 Mitglieder sind derzeit auf BeSonic registriert, dabei stehen rund 9.000 Songs in 220 Musiksparten zum Download bereit.


