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Spieletest: Tortuga - Handzahme Piraten-Action

Neuer PC-Titel von Ascaron enttäuscht mit zu linearem Gameplay

Piraten sind weiterhin ein Trendthema - vor allem der Erfolg der "Fluch der Karibik"-Filme dürfte dafür verantwortlich sein, dass das Freibeuter-Dasein über alle Medienkanäle eine beeindruckende Renaissance erlebt. Auch die Entwickler von Ascaron kommen von der Karibik und den Totenkopf-Flaggen nicht los; mit "Tortuga - Two Treasures" dürften sie allerdings nur solche Spieler an Bord holen, die sich sonst eher selten zum Spielen an den PC setzen.

Tortuga (Windows-PC)
Tortuga (Windows-PC)
Die Story von Tortuga scheint direkt dem Karibik-Klischee-Handbuch entnommen zu sein: Thomas, Kapitän eines Piratenschiffes, ist auf der Suche nach einem legendären Schatz, wird unterwegs allerdings von seinem Chef Blackbeard verraten - und muss sich fortan nicht nur auf eigene Faust auf die Suche nach den legendären Wertgegenständen machen, sondern auch noch Rache am Vorgesetzten nehmen. Ein Geisterschiff und ein Fluch sind auch mit dabei, so dass die durchaus nett anzusehenden und recht zahlreichen Zwischensequenzen immer mal wieder doch deutlich durchblicken lassen, dass Captain Jack Sparrow und Co. hier durchaus inspirierend auf die Entwickler gewirkt haben dürften.

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Tortuga
Tortuga
Spielerisch hingegen ist das Ganze deutlich an den Klassiker Pirates angelehnt: Auf dem glänzenden Wasser wird zwischen den Karibik-Inseln hin- und hergeschippert, und sobald andere Piraten oder Handelsschiffe am Horizont auftauchen, geht es ans Kapern. Prinzipiell wird dabei immer versucht, den Kahn so in Stellung zu bringen, dass mit den Kanonen eine satte Breitseite abgefeuert werden kann, ein paar Extras bringen allerdings Abwechslung ins Gefecht. Mit Kartätschen wird zunächst die gegnerische Besatzung reduziert, Kettenkugeln zerstören die Segel und somit die Manövrierfähigkeit des fremden Kahns. Auch durch geschickt platzierte Sprengfässer lässt sich der Moment der Zerstörung - was Gold, Reparatur-Kits und andere nützliche Items einbringt - oder je nach Spielsituation der des Kaperns schnell herbeiführen.

Recht monoton wird das Ganze dann allerdings, sobald es ans Kapern geht - von spannenden Fechtkämpfen will Tortuga nämlich nichts wissen. Die Gefechte verkommen recht fix zu wilden Klickorgien, da im Grunde nur abwechselnd die Maustasten zum Angriff und zur Verteidigung malträtiert werden müssen. Taktischen Tiefgang und spielerische Abwechslung sucht man da vergeblich, ebenso wie Spannung: Schon nach den ersten Spielstunden sinkt die Motivation, sich erneut durch die Gegnerhorden zu klicken, auf ein Minimum.

Spieletest: Tortuga - Handzahme Piraten-Action 

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Ricky 14. Mär 2007

Immer noch von Akella entwickelt, aber von ... wem auch immer ... aufgekauft und als...

san 14. Mär 2007

good idea oh lord 14. Mär 2007

Die Flaggen scheinen ja den Fotos zufolge endlich in die richtige Richtung zu zeigen...

Kampf-Huhn 13. Mär 2007

Ja, das war wirklich ein absolut geiles Game. Die realistischen Seeschlachte und die...

gast2 13. Mär 2007

Das Spiel "Port Royal" war, das Karibik Flair mal aussen vor gelassen, auch recht...



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