Zwei neue Xeons mit vier Kernen bei 50 Watt

Intel stellt stromsparende Server-Prozessoren vor

Auf Basis des Clovertown-Kerns mit vier Kernen hat Intel zwei neue Xeons vorgestellt, die gegenüber den bisher minimal 80 Watt pro Sockel nur noch 50 Watt elektrischer Leistung aufnehmen sollen. Die beiden neuen Modelle passen in Server mit der Bensley-Plattform mit Sockel 771.

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Bisher war die 5300er-Serie der Xeons mit ihren vier Kernen für Server-Prozessoren schon recht stromsparend. Die in 65 Nanometern Strukturbreite gefertigten CPUs genehmigten sich nur 80 Watt, allein das Top-Modell X5355 mit 2,66 GHz und einem effektiven FSB-Takt von 1.333 MHz schluckte 120 Watt. Bei den jetzt erschienenen Xeons, die für die Ausführung "Low Voltage" ein "L" am Anfang der Modellnummer tragen, konnte Intel durch Verzicht auf den höheren FSB-Takt und niedrigere Spannungen die Leistungsaufnahme auf 50 Watt drücken.

Der interne Takt blieb gegenüber den beiden kleinsten Quad-Core-Xeons gleich. So arbeitet der neue Xeon L5320 mit 1,86 GHz, der L5310 mit 1,6 GHz. Beide Prozessoren werden über einen effektiv 1.066 MHz schnellen FSB angesprochen. Wie sehr Intel die Spannungen drücken konnte, ist noch nicht bekannt, die Datenblätter wurden noch nicht für die neuen Modelle aktualisiert. Die typische Leistungsaufnahme (TDP) soll für beide Xeons aber bei 50 Watt liegen.

Die geringe Leistungsaufnahme ist bei der Hardware teurer zu bezahlen als bei den Standard-Xeons - sollte sich aber bei Servern schnell über die Stromersparnis amortisieren. Der L5320 kostet in 1.000er-Stückzahlen für PC-Hersteller und Wiederverkäufer 519,- US-Dollar, der L5310 455,- US-Dollar. Vor den für den 22. April erwarteten Preissenkungen kosteten die Modelle E5320 und E5310 bei gleichen Taktraten, aber 80 Watt TDP, noch 455,- bzw. 316,- US-Dollar.

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