Google will lokale Suche auf Handys vereinfachen

Patent zur Vervollständigung von Daten beantragt

Google hat ein Patent eingereicht, das die Dateneingabe auf mobilen Geräten vereinfachen soll. Dazu werden Nutzerinformationen mit dem aktuellen Standort kombiniert, um durch Wortvervollständigungen die Eingabe von Texten zu erleichtern. Damit sollen sich etwa lokale Suchmaschinen leichter mit Anfragen füttern lassen.

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Ein noch nicht bewilligtes Patent von Google beschreibt ein Verfahren, das anhand eines Wörterbuchs, gesammelter Nutzerinformationen sowie dem aktuellen Standort erahnen soll, welche Anfragen der Nutzer stellen wird. Damit soll die Eingabe von Suchanfragen etwa auf Mobiltelefonen vereinfacht werden.

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Dies könnte die Nutzung mobiler Dienste vorantreiben, weil viele Handybesitzer den Weg ins mobile Internet scheuen. Dies wird auch damit begründet, dass die Dateneingabe über eine normale Handyklaviatur meist nicht als bequem eingestuft wird, so dass sich viele Nutzer nicht die Mühe machen, diesen recht steinigen Weg zu gehen.

In den letzten Tagen geisterte das Gerücht durch das Internet, dass Google an einem eigenen Mobiltelefon arbeite. Als Quelle wird ein Finanzanalyst genannt, der wiederum informierte Kreise anführt. Nähere Details dazu wurden aber bislang nicht genannt. Obwohl der Patentantrag keinerlei Hinweis auf die Entwicklung eines Mobiltelefons gibt, wurde das Patent von vielen Medien als Beleg für das Gerücht zu einem Google-Mobiltelefon gewertet. Wahrscheinlicher ist aber, dass Google das Patent verwendet, um die lokale Suche für Mobiltelefone zu erweitern, indem die Dateneingabe vereinfacht wird.

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