Optisches Unterwasserkabelnetzwerk für Ostafrika
Das Projekt soll Interkonnektivität mit anderen Unterwasserkabel-Systemen zwischen Nord und Süd gewährleisten und ein internationales Gateway bereitstellen, das die wirtschaftliche Entwicklung der Region vorantreiben soll.
Das Projekt soll Ende 2008 fertig gestellt sein und eine Kapazität von 320 GBit/s liefern. Regierungen, die öffentliche Verwaltung und Unternehmen wollen die Technologie fördern und neue Anwendungen wie beispielsweise medizinische Ferndiagnose und internationale Call-Center aufbauen. Endkunden sollen von einem zugänglichen und bezahlbaren Internet profitieren.
Das EASSy-Unterwassernetzwerk umfasst 10.000 km und verbindet acht Länder vom Sudan bis nach Südafrika über Djibouti, Somalia, Kenia, Tansania, Madagaskar und Mosambik.
"Die Globalisierung der Wirtschaft und das Internet haben die Kommunikation weiterentwickelt. Unterwasser-Netzwerke tragen in großem Umfang dazu bei, dass auch der letzte Winkel der Erde angebunden wird", meint Jean Godeluck, Chef bei Alcatel-Lucents Unterwasser-Netzwerksystemen.
Die schlüsselfertige Alcatel-Lucent-Lösung soll auf der 1620-Light-Manager-DWDM-Unterwasser-Plattform der nächsten Generation laufen und wird sowohl Kabel als auch Repeater bereitstellen. Zudem soll der Anschluss an die Landstationen über 1678 Metro Core Connect für irdische Konnektivität gewährleistet sein.
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