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1&1 MailXchange wird Open Source

Open-Xchange stellt Entwicklung für 1&1 unter die GPL. Open-Xchange hat für 1&1 einen neuen Ajax-basierten Groupware-Client entwickelt, der seit Ende Februar 2007 unter dem Namen "1&1 MailXchange" als gehostete Lösung angeboten wird. Nun gibt OpenXchange den Quelltext der Lösung als Open Source frei.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Server-Komponenten von 1&1 MailXchange stehen ab sofort unter der GNU General Public License (GPL) zur Verfügung, das Ajax-basierte Nutzer-Interface steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.5).

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Die Lösung umfasst das so genannte Personal Information Management (PIM) von E-Mail über Termin-, Kontakt- und Aufgabenverwaltung bis hin zu einem Dokumentenmanagement. Dabei richtet sich 1&1 an kleine Unternehmen und Privatnutzer.

Der Open-Xchange Server verbindet die Basisfunktionen E-Mail, Termin-, Kontakt- und Aufgabenverwaltung mit einem intelligenten Dokumentenmanagement. Dazu zählt ein zentrales Verzeichnis zur Verwaltung von Dokumenten, Wissen und Bookmarks namens Infostore und Documail, eine Verzahnung von E-Mail und versionierter Dokumentenablage. Smart Links erlauben die Verknüpfung von Terminen, Kontakten und Dokumenten untereinander und Smart Privacy soll dem Anwender ermöglichen zu entscheiden, wer die persönlichen Dateien, Termin- und Kontaktinformationen sehen und nutzen darf.

Zugleich gibt Open-Xchange den Quelltext und passende Dokumentationen der kommenden Version des Open-Xchange-Servers frei. Dazu gehört auch eine neue Servlet-Engine, die das Apache Jserv Protokoll (AJP) zur Kommunikation mit einem Apache-Webserver nutzt. Zudem verwendet Open-Xchange die Datenbank MySQL und unterstützt zum Versand und Speichern von E-Mails die Standardprotokolle SMTP und IMAP.

Open-Xchange legt auch die Codebasis und Schnittstellen der Ajax-basierten Benutzeroberfläche offen, damit Entwickler möglichst einfach zusätzliche Anwendungen oder beliebte Webapplikationen integrieren können – wie beispielsweise von Google, eBay, Amazon oder Yahoo.

Auch stellt Open-Xchange ein Installationsprogramm für Ubuntu Linux, ein neues Administration-Framework, welches auf Java Remote Method Invocation (RMI) basiert, sowie eine Reihe von Kommandozeilen-Tools zur Verfügung.


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