Brennstoffzellen als Notstromlösung für Telefonnetze
Erste Tests von TeliaSonera in Schweden
TeliaSonera aus Schweden will Brennstoffzellen für die Notstromversorgung von Telefonschaltzentralen nutzen. Tests in Smaland laufen seit mehr als einem Jahr. Da die Ergebnisse sehr vielversprechend scheinen, will der schwedische Konzern äquivalente Tests auch für Mobilfunk-Basistationen durchführen.
Normalerweise sind die Vermittlungsstellen mit dem normalen Stromnetz verbunden und beziehen von dort ihre Energie. Kommt es zum Stromausfall, sorgen Akkus und ein Dieselgenerator für die Notstromversorgung. Im Norden von Smaland hat man nun drei Stationen mit Brennstoffzellen für die Notstromversorgung ausgerüstet.
Im Notfall sollen die alternativen Stromspender bis zu zwei Wochen durchhalten. Das ist nach Angaben von TeliaSonera länger als der Zeitraum, den die Dieselgeneratoren bislang überbrücken können. Zudem ist die Umweltbelastung sehr viel geringer, da als Abfallprodukt nur Wasser entsteht, so der Konzern.
In Byarum südlich von Jönköping betreibt TeliaSonera inzwischen auch eine Mobilfunk-Basisstation mit Brennstoffzellen als Ersatzenergiequelle. Damit soll gewährleistet bleiben, dass auch im Falle von Unwettern die Mobilfunkverbindungen nicht unterbrochen werden.
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