Leica C-Lux 2: 3,6x-Zoom-Kamera mit 28-mm-Weitwinkel
22 mm dünne Leica C-LUX 2 mit 7,2 Megapixeln
Leica hat in Zusammenarbeit mit Panasonic eine neue Kompaktkamera entwickelt, die mit einem Weitwinkel-Objektiv ausgerüstet ist, das eine auf Kleinbild umgerechnete Brennweite von 28 mm erreicht. Die Brennweite reicht bis 100 mm, die Anfangslichtstärken liegen bei F2,8 bis F5,6. Die technischen Daten entsprechen denen der Panasonic Lumix DMC-FX30.
Mit einem mechanischen Bildstabilisator soll die C-Lux-2 auch noch bei schlechten Lichtverhältnissen bzw. langen Belichtungszeiten unverwackelte Bilder liefern. Die zudem zuschaltbare Bewegungserkennung soll verhindern, dass Bewegungsunschärfen entstehen. Dazu wird die Lichtempfindlichkeit des Sensors heraufgesetzt.
Das Display der C-Lux 2 mit 2,5 Zoll Bildschirmdiagonale bietet eine Auflösung von 207.000 Pixeln. Die Kamera bietet mit ihrem 1/2,5-Zoll-CCD eine Auflösung von 7,2 Megapixeln und soll mit einer Auslöseverzögerung von 0,005 Sekunden auskommen. Im Serienbild-Modus sind bis zu 3 Bilder pro Sekunde und 5 Bilder hintereinander bei voller Auflösung möglich.
Das siebenlinsige Objektiv enthält fünf asphärische Linsen mit sechs asphärischen Oberflächen. In Form einer eingebauten Ausschnittsvergrößerung, die allerdings die Auflösung der Bilder herabsetzt, wird ein weitergehender Zoombereich simuliert. Bei 3 Megapixeln steigt so der Zoomfaktor rechnerisch auf 5,3x.
Die Lichtempfindlichkeit ist zwischen ISO 100, 200, 400, 800 und 1.250 justierbar. Ein Hochempfindlichkeitsmodus mit 3.200 ISO steht auch zur Auswahl, wenn die Beleuchtung es nicht anders zulässt. Die Belichtungszeiten rangieren zwischen 1/2000 und 60 Sekunden. Der Weißabgleich kann automatisch oder manuell anhand einiger Voreinstellungen bzw. mit einer Feineinstellung nachreguliert werden.
Der 5-Messfelder-Autofokus der Leica C-LUX 2 bietet neben einem 5-Feld- auch einen 3-Feld- und 1-Feld-Modus für unterschiedliche Anwendungen. Bei schlechtem Licht kann ein Hilfslicht zur Unterstützung des Autofokus hinzugenommen werden. Der Blitz bietet eine Reichweite zwischen 0,6 bis 5 Meter im Weitwinkelbereich und 0,3 bis 2 Meter im Telebereich.
Über eine Schnelltaste können Funktionen wie Weißabgleich, Lichtempfindlichkeit, Bildauflösung und -kompression oder die Bildfolgeschwindigkeit aufgerufen werden. So soll die zeitaufwendige Suche in Menüs und Untermenüs reduziert werden.
Die Leica C-LUX 2 kann vertonte Videos im 16:9-Format mit 848 x 480 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Die Kamera arbeitet im Videomodus mit einer Pixelbündelung zur Reduktion von Moiré-Mustern und zur Erhöhung des Kontrastes.
Neben dem 27 MByte großen internen Speicher kann die Kamera auch mit SD- und SDHC-Speicherkarten gefüttert werden. Im Lieferumfang ist eine 64-MByte-SD-Karte enthalten. Ein USB- und ein Videoausgang sind auch vorhanden. Der Akku soll nach CIPA-Standard für 300 Fotos reichen. Die Kamera misst 94,9 x 51,9 x 22 mm und wiegt leer 132 Gramm bzw. betriebsbereit 154 Gramm.
Die Leica C-LUX 2 soll ab Ende Mai 2007 in den Gehäusefarben Schwarz und Silber lieferbar sein. Einen Preis teilte das Unternehmen noch nicht mit.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed









Gibt es schon: Lumix DMC-FX30
Vielleicht wäre es sinnvoll, die C-Lux 2 nicht inder Überschrift als "D-Lux 2" zu...
egal wie teuer sie ausfällt, man kann ja etwas sparen. bis mai 2008.
Eher nicht, oder?