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AMD-Interview: "Wir können unsere Treiber nicht offen legen"

Der zweite Grund, warum AMD seine Treiber nicht freigeben will, ist schlicht die Angst vor der Konkurrenz. Makedon: "Wir befinden uns in der Situation, dass es zwei Hauptkonkurrenten im Grafikmarkt gibt. Würden wir unsere Treiber für die Open-Source-Community offen legen, würden wir damit auch unsere gesamte proprietäre Technologie veröffentlichen. Das wäre das Gleiche, als ob McDonalds das Rezept für seine Sauce des BigMac freigeben würde - es ist einfach nicht wirtschaftlich vertretbar, das zu tun."

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Selbst die Möglichkeit, anderen Programmierern den Quelltext nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) zur Verfügung zu stellen, wie Intel das für seine in den Chipsatz integrierte Grafik vorgemacht hat, sei für AMD kein gangbarer Weg, so Makedon: "Wir glauben nicht, dass Intel so viel 3D-Intelligenz in seinen Treibern hat wie Nvidia oder AMD. Selbst wenn nur ein kleiner Teil unserer Technik an die Konkurrenz oder den freien Markt geht, würde uns das in eine sehr schwierige Situation bringen, wenn nicht gar aus dem Geschäft werfen." Makedon wies jedoch darauf hin, dass man den 2D-Teil der ATI-Treiber bereits als Open Source veröffentlicht hat und derzeit überlegt, das auch für andere Teile wie die Installationsroutinen zu tun.

Die 3D-Funktionen selbst offen zu legen, ist für Terry Makedon aber "off limits", wie der AMD-Manager ausdrücklich betonte: "Ich werde nicht 'niemals' sagen, aber für die absehbare Zukunft, sagen wir: Die nächsten sechs bis zwölf Monate ist das sicher keine Richtung, die wir einschlagen werden." Makedon wies jedoch darauf hin, dass die Absage an offene 3D-Treiber für AMD keine politische Entscheidung ist, es fehle schlicht noch der richtige Ansatz, das zu tun: "Wir wollen natürlich auch mit der Linux-Community reden, um den Code offen zu legen. Wenn uns das hilft, unsere Produkte besser zu machen und uns nicht in rechtliche Schwierigkeiten bringt oder unsere Geschäftsgeheimnisse verrät - dann gerne."

AMD will seine Linux-Treiber aber zunächst konsequent selbst weiterentwickeln. Als nächster Schritt steht das "Catalyst Control Center" (CCC) an, mit dem man unter Windows bereits alle 3D-Funktionen des Treibers einem Feintuning unterziehen kann. Laut Terry Makedon soll das CCC für Linux bis Mai 2007 erscheinen.

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yves 20. Mär 2008

In diversen Foren liest man, dass die Performance der Linux-Treiber in der aktuellen...

Ich bin ein... 19. Mai 2007

Nur leider werden häufig Leute gefragt die nur vorgeben was von technik zu verstehen (die...

Kelvan 19. Mai 2007

ich müsste mir ein neues notebook kaufen damit vista und diese genialen und innovativen...

Kelvan 19. Mai 2007

Habe Intel-Onboard im notebook, und ich kann dir sagen es ist herrlich, LiveCD(ubuntu 7...

Kelvan 19. Mai 2007

Ist zwar kein guter Vergleich, aber ich glaube auch das die Entwicklung in die richtige...


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