Compiz unter Solaris

Grafische Effekte mit Aiglx

Der Compositing- und Window-Manager Compiz läuft nun auch unter Solaris auf x86-Maschinen. Damit lassen sich die vom Linux-Desktop bekannten grafischen Effekte auch auf Suns Unix-Betriebssystem nutzen. Voraussetzung ist momentan eine Nvidia-Grafikkarte.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Unter Linux wird Compiz zusammen mit Xgl oder Aiglx genutzt, um grafische Effekte auf dem Desktop zu realisieren. Dazu zählen beispielsweise transparente Fenster und die Möglichkeit, eine verkleinerte Übersicht über alle geöffneten Fenster einzublenden, ähnlich Exposé von MacOS X. Dabei ist Compiz modular aufgebaut, so dass für die einzelnen Funktionen jeweils Plug-Ins bereitstehen, die je nach gewünschter Funktion geladen werden können.

GNOME mit transparenten Fenstern unter Solaris
GNOME mit transparenten Fenstern unter Solaris

Nun läuft Compiz auch auf Solaris sowie OpenSolaris auf x86-Rechnern, wie Sun-Mitarbeiter Erwann Chénedé in seinem Blog schreibt. Zumindest auf den Workstations Ultra 20 und Ultra 40 funktionierte Compiz demnach in seinen Tests. Neben Solaris bzw. OpenSolaris mit X.org 7.2 wird außerdem eine Nvidia-Grafikkarte mit aktuellen Treibern benötigt. X.org 7.2 enthält Aiglx bereits, um so die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte zu nutzen. Wie Compiz im Detail eingerichtet und konfiguriert werden muss, erklärt Chénedé ebenfalls in seinem Blog-Eintrag.

Da Compiz Compositing- und Window-Manager in einem ist, lässt sich die Software direkt zusammen mit einer grafischen Oberfläche nutzen. Ein zusätzlicher Window-Manager ist also nicht nötig und so läuft Compiz beispielsweise mit dem in Solaris enthaltenen GNOME-Desktop.

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