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Matrox: Computerbild auf drei DVI-Displays vergrößern

TripleHead2Go Digital Edition mit digitalen Ein- und Ausgängen. Bisher gab es Matrox' Bildsignal-Splitter nur für den VGA-Ausgang von Computern, um damit auch mit nur einer Grafikkarte über einen analogen Ausgang zwei bis drei Bildschirme über VGA oder DVI getrennt anzusteuern zu können – sei es um den Desktop zu vergrößern oder mehr vom Geschehen in Computerspielen sehen zu können. Nun stellte Matrox mit einer "TripleHead2Go Digital Edition" auch eine Verteilerbox vor, bei der auch ein Dual-Link-DVI-Ausgang genutzt werden kann, um drei Bildschirme digital anzusteuern.
/ Christian Klaß
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Matrox bezeichnet seine Splitter als externes Multi-Display-Upgrade oder auch als Matrox GXM (Graphics eXpansion Module). Die " TripleHead2Go Digital Edition(öffnet im neuen Fenster) " generiert aus nur einem digitalen Dual-Link-DVI- oder analogen VGA-Signal zwei bis drei getrennte digitale Display-Ansteuerungen. Letztlich wird einfach ein Riesendesktop erzeugt und die externe Box teilt ihn in Bilder für einzelne Displays. Pixel werden dabei weder addiert, verformt noch skaliert, so das Versprechen.

Werden drei Bildschirme (TripleHead-Modus) angesteuert, ist eine kombinierte Bildschirmarbeitsfläche mit bis zu max. 3.840 x 1.024 Bildpunkten möglich, womit dann drei Bildschirme mit einer Auflösung von 1.280 x 1.024 Bildpunkten angesteuert werden. Wenn nur zwei Displays (DualHead-Modus) angesteuert werden sollen, können mit einem Bild von max. 3.840 x 1.200 Bildpunkten zwei Displays mit je bis 1.920 x 1.200 Pixeln versorgt werden.

Die neue Funktion, wodurch sich die "TripleHead2Go Digital Edition" allerdings wirklich von ihren Geschwistern abhebt, bezeichnet Matrox als "Monitor Bezel Management". Damit soll die Darstellung trotz der Verteilung über mehrere Bildschirme und der störenden Display-Rahmen scheinbar nahtlos ohne Kantenversatz erfolgen.

"Dazu werden nur die beiden äußeren Bildinhalte so um einen frei einstellbaren Bereich nach innen versetzt, dass die in einigen Fällen störenden Rahmen der Displays genau die verschobenen Pixel zu verdecken scheinen – als würde man aus einem Sprossenfenster schauen" , beschreibt Matrox den Effekt und verspricht sich dadurch vor allem bei Spielen eine bessere Darstellung.

Matrox' bewirbt sein TripleHead2Go als ideal für z.B. "geschlossene Systeme ohne Mehrschirm-Erweiterungsmöglichkeit" oder für "Anwendungsbereiche, die von einer bildschirmübergreifenden Beschleunigung im Fenster oder Vollbildmodus über alle drei Displays besonders profitieren", womit vor allem CAD, 3D-Visualisierung, Spiele und Videodarstellung gemeint sind. Eine Liste kompatibler Spiele(öffnet im neuen Fenster) findet sich auf Matrox.com(öffnet im neuen Fenster) .

Nur mit Hilfe von Matrox "TripleHead2Go Mode Expander Tool" können bestimmte Auflösungen erzielt werden. Die Software läuft unter Windows XP/2000 sowie Vista, für andere Betriebssysteme wird keine Software mitgeliefert. Allerdings lässt sich der Software- und Hardware-Kompatibilitätsliste(öffnet im neuen Fenster) wenigstens entnehmen, welche Auflösungen unter MacOS X 10.4 möglich sind.

Die Auslieferung der TripleHead2Go Digital Edition mit VGA/Dual-Link-DVI-Eingang und drei DVI-Ausgängen soll im zweiten Quartal 2007 beginnen. Den Preis gibt Matrox mit 319,- Euro an. Sowohl auf der CeBIT 2007 (Halle 21, Stand D37) in Hannover als auch auf der Spieleentwickler-Konferenz Game Developers Conferenz 2007 (Moscone Convention Center, Stand 156 WH) in San Francisco ist Matrox vertreten, um seine Produkte zu zeigen.


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