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GDC: Von Ragdoll Kung Fu zu Little Big Planet (Videoupdate)

Kurzes Interview mit Media-Molecule-Gründer Alex Evans. Bei der letztjährigen Game Developers Conference gab es einen ganz klaren Sieger unter den Spielen: Keiner kannte zu Beginn der GDC 2006 das gänzlich ohne finanzielle Unterstützung programmierte Ragdoll Kung Fu vom gerade gegründeten Indie-Studio Media Molecule. Jeder kannte es am Ende der Konferenz, da es ebenso witzig wie völlig neuartig war. Ein Jahr später ist aus dem Independent Studio ein wichtiger Partner für Sony Computer Entertainment geworden; bei der GDC-Keynote von Phil Harrison spielte das zweite Projekt von Media Molecule – Little Big Planet – einen wichtigen Part und gab sogar die Inspiration für das ganze Bühnendesign.
/ Christian Klaß
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Golem.de konnte sich mit dem – nach einer abendlichen Sony-Präsentation am Dienstag, der Keynote-Präsentation am Mittwochmorgen und einer Vorlesung am Mittwochabend(öffnet im neuen Fenster) sichtlich angeschlagenen – Media-Molecule-Mitbegründer Alex Evans einige Minuten unterhalten. Wir wollten wissen, wie es Evans bewerkstelligen konnte, innerhalb von nur einem Jahr von einem unbekannten Start-up zum offiziellen, strategisch wichtigen Partner von Sony zu werden.

Evans antwortete, dass Sony Computer Entertainment durch Ragdoll Kung Fu auf Media Molecule(öffnet im neuen Fenster) aufmerksam geworden sei. Der "Trick" sei gewesen, Sony die Karten völlig offen zu legen und nicht darüber hinwegzutäuschen, dass Media Molecule eine ganz kleine Firma sei – mittlerweile arbeiten 17 Leute für sie, zum Start waren es nur 4.

Vorschau auf Little Big Planet
Vorschau auf Little Big Planet (04:02)

Trotzdem, so Evans weiter, hätten diese wenigen Leute sehr viel Erfahrung – er selbst kommt von Bullfrog und Lionhead und hat an Titeln wie Syndicate, Black&White und The Movies mitgearbeitet.

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Lionhead-Chef Peter Molyneux habe ihn extrem unterstützt, so Evans. Auf die Frage danach, warum er denn dann überhaupt von Lionhead weggegangen sei, antwortete er: "Es war einfach die Gelegenheit für uns, etwas Eigenes zu machen, selbst die Kontrolle zu haben. Diese Chance haben wir genutzt, und es hat sich für uns ausgezahlt."

Sofort nach der GDC hat Alex Evans wieder extrem viel Arbeit vor sich, wie er gegenüber Golem.de angab, schließlich soll der Experimentierbaukasten Little Big Planet bis zum nächsten Jahr für die PlayStation 3 fertig werden. [von Jörg Langer(öffnet im neuen Fenster)]


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