GDC: Nvidia vereinfacht DirectX-10-Spieleentwicklung
Die neue, wie gehabt kostenlose Software von Nvidia soll sowohl bei den Grafikeffekten als auch bei der Physik-Berechnung die Entwicklung mit DirectX 10 vereinfachen, beschleunigen sowie den Realismus von Spielen verbessern helfen. Das im Nvidia Developer Toolkit nun enthaltene "SDK 10" bringt unter anderem erklärte Codebeispiele und optimierte Shader für DirectX 10 als auch OpenGL mit sich.
Dazu kommen noch die "Texture Tools" mit DX-10-Support und CUDA-Unterstützung, das "PerfKit 5" für Leistungsoptimierung und Fehlersuche, während "ShaderPerf 2" detaillierte Informationen zur Shader-Leistung verspricht und der "FX Composer 2" bei der plattformübergreifenden Entwicklung von Shadern für DirectX und OpenGL helfen soll. Dabei werden HLSL, Cg und Collada FX unterstützt. Auch die beigepackte Shader-Bibliothek ist weiter angewachsen, sie umfasst mittlerweile über 100 verschiedene, veränderbare Shader-Effekte.
Um für seine nicht zu verachtende Entwickler-Unterstützung zu werben, hat Nvidia noch einen Kommentar von Crytek-Chef Cevat Yerli in die Ankündigung gesteckt: "Wir nutzen die Nvidia-Entwicklertools regelmäßig für Leistungsanalyse, Optimierung, Shader und zum Testen. [...] Es beeindruckt mich, dass Nvidia sie frei zur Verfügung stellt". Zum Einsatz komme das Ganze beim Crytek-Shooter Crysis, der über EA erscheint und leider noch etwas auf sich warten lässt.
Nvidias Entwicklerplattform wird auf der gerade stattfindenden Game Developers Conference (GDC) in San Francisco gezeigt, zumindest ein Teil der neuen Tools ist bereits unter developer.nvidia.com(öffnet im neuen Fenster) zu finden. Dazu zählen das SDK 10, die Texture Tools, die Shader Library und ShaderPerf, der Rest soll nach der GDC folgen.
- Anzeige Hier geht es zu NVIDIA-Grafikkarten bei Alternate Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.