Cluster-Dateisystem für DragonFly BSD

Dateisystem soll Selbstheilungsfunktionen unterstützen

Der Hauptentwickler des Unix-Derivates DragonFly BSD, Matthew Dillon, hat einen Vorschlag für ein neues Cluster-Dateisystem veröffentlicht. Dieses soll mit mehreren hundert TByte Datenmengen umgehen können sowie Schnappschüsse und Selbstheilungsfunktionen unterstützen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das von Matthew Dillon vorgestellte Dateisystem-Design beschreibt verschiedene geplante Funktionen, die auf den Einsatz im Hochverfügbarkeitsbereich abzielen. Hierfür soll das noch unbenannte Dateisystem unter anderem Cluster-Funktionen bieten. Zudem sollen sich Dateisysteme auf Abruf prüfen und wiederherstellen lassen, so dass bei einem Neustart nicht erst ein Test aller Festplatten durchgeführt werden muss.

Schnappschüsse sollen zum einen in unbegrenzter Zahl und zum anderen in beliebigen Zeitabständen erstellt werden können. Selbstheilungsfunktionen sind unter anderem geplant, um ein Dateisystem automatisch korrigieren zu können, sofern Fehler festgestellt werden. Außerdem wird das System Multi-Master unterstützen, so dass jeder replizierte Speicher bei Bedarf auch als Master eingesetzt werden kann.

Die Replikation selbst soll funktionieren, ohne ein Log über alle Änderungen zu führen. Dabei können Replikationsziele auch eine Weile offline sein, ohne dass die Leistung absinkt. Darüber hinaus verspricht Dillon, dass das 64-Bit-Dateisystem mit mehreren hundert TByte Daten umgehen kann, ohne dass man Angst vor unbehebbaren Schäden haben müsse.

Derzeit steht der Entwurf den DragonFly-Entwicklern für Kommentare zur Verfügung, bis Dillon dann in ein paar Wochen mit der Entwicklung beginnen möchte.

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