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Regierungskoalition macht sich für TLDs wie .berlin stark

Bundesregierung soll sich für neue Top-Level-Domains einsetzen

Die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU/CSU im Deutschen Bundestag setzen sich für die Einführung neuer Top-Level-Domains vor allem für regionale und urbane Gemeinschaften wie beispielsweise ".bayern", ".nrw" oder ".berlin" ein. Die Bundesregierung soll aufgefordert werden, sich im Rahmen der Mitarbeit im Governmental Advisory Committee (GAC) der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) für die Weiterentwicklung des Adressraums im Internet einzusetzen.

Die Bundestagsfraktionen von SPD und CDU/CSU haben auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion einen Antrag zur "Weiterentwicklung des Adressraums im Internet" beschlossen und wollen diesen in dieser Woche in erster Lesung in den Deutschen Bundestag einbringen.

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Die Weiterentwicklung des Adressraums im Internet sei mittel- und langfristig von besonderer Bedeutung und könne für Deutschland sowie für die Bundesländer, Städte, Gemeinden und Regionen durch ihre Sichtbarkeit und Erkennbarkeit im Internet große Chancen mit sich bringen, wird der Antrag begründet. Zugleich wird die Bundesregierung aufgefordert, sich für eine weitere, schnelle Flexibilisierung des Zeichensatzes für das DNS durch so genannte Internationalized Domain Names (IDNs) bei Top-Level-Domains stark zu machen, damit Top-Level-Domains wie z.B. ".köln" möglich werden.

Die ICANN wird auf ihrer nächsten Tagung vom 26. bis 30. März 2007 in Lissabon über die Einführung neuer Top-Level-Domains beraten und Prozesse sowie Zeitpläne für ihre Einführung beschließen. Mit dem Antrag wird die Bundesregierung zugleich aufgefordert, im Rahmen ihrer Mitarbeit im Internet Governance Forum (IGF) der UN darauf hinzuwirken, dass die Verwaltung der Domains und Top-Level-Domains weiter im Rahmen einer Selbstverwaltung der Internetgemeinschaft unter Aufsicht einer internationalen Kooperation durchgeführt wird.

"Whois-Daten", die personenbezogene Angaben zu Inhabern von Domains, Ansprechpartnern und zuständigen Technikadministratoren enthalten, sollen nach dem Willen der Fraktionen wirksamer vor Missbrauch geschützt werden.

Dirk Krischenowski, Geschäftsführer von dotBerlin, begrüßt den Antrag: "Wir freuen uns, dass der Deutsche Bundestag die Potenziale unserer Idee, künftig Internetadressen wie strato.berlin, konopke.berlin oder handwerk.berlin zu schaffen, ähnlich einschätzt wie wir und diese unterstützt!" DotBerlin bereitet derzeit die Einführung einer Top-Level-Domain ".berlin" vor.


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Dlobber 19. Feb 2008

Im gegenteil die waren damals an .xxx (ja war mal im Gespräch) sehr Interessiert...

Hugo 08. Mär 2007

Beim opera funktioniert das durchaus, der ist ja aber auch nicht blöd... Wenn man...

cherio23 08. Mär 2007

ick bin für: fuck.yourself.and.save.your.brain also: .brain

HabDenFilmGesehn 08. Mär 2007

Das war mit "ibn" was bei den Arabern "Sohn von" heißt. Also Hänschenklein ibn Karl...

heinz0r 08. Mär 2007

Dieter Nuhr lässt grüßen.


blogdoch.net 󢀔 jetzt wird zurückgeblogt / 07. Mär 2007

Nichts dazugelernt.

netzpolitik.org / 07. Mär 2007

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