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Windows-Lizenzprüfung sendet Daten - in jedem Fall

Aktuelle WGA Notification 1.7 überträgt Daten auch bei Nicht-Installation. Die angekündigte neue Lizenzprüfung WGA Notification 1.7 von Microsoft wird nun verteilt und verhält sich anders als die Vorversionen. Selbst wenn die Einspielung der neuen Version vom Nutzer abgelehnt wird, werden Daten an Microsoft übermittelt. Der Software-Konzern beschwichtigt, dass damit lediglich die Qualität der Software verbessert werden solle.
/ Ingo Pakalski
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Will ein Windows-Nutzer die aktuelle WGA Notification 1.7 nicht installieren, kann er dies auch weiterhin ablehnen. Aber im Unterschied zu den Vorversionen sammelt Microsoft trotzdem Daten des betreffenden PCs. Denn die Windows-Update-Seite übermittelt in jedem Fall Daten an den Server "http://genuine.microsoft.com", berichtet heise.de(öffnet im neuen Fenster). Normalerweise bekommt der Anwender von dieser Datenweitergabe nichts mit.

Unter anderem werden dabei die Windows-Version, die installierte Version der WGA Notification sowie die Spracheinstellungen von Windows übermittelt. Außerdem wird ein Cookie mit einer GUID übertragen, womit sich ein Rechner möglicherweise zweifelsfrei erkennen lässt.

Microsoft begründet dieses Vorgehen damit, dass die Windows-Lizenzprüfung mit dieser Datensammlung weiter verbessert werden soll. Nach Microsoft-Angaben enthalte die GUID die Information, an welcher Stelle der Installationsvorgang vom Nutzer abgebrochen werde. Eine Nutzeridentifizierung finde hierbei nicht statt, beteuerte der Software-Gigant. Microsoft gab keine Erklärung dazu ab, warum der Rechner ohne jegliche Nachfrage Daten nach Redmond sendet. Mit Hilfe einer anwendungsbasierten Firewall soll sich dieser Datenverkehr gezielt ausfiltern lassen.


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