Nikons kleinste DSLR jetzt mit 10 Megapixeln
Die Kamera richtet sich eindeutig an Einsteiger. So gibt es neben dem gedruckten Handbuch auch eines in der Kamera, das mit Hilfetexten zur Erklärung der ausgewählten Funktion sowie integrierten Musterbildern dem Benutzer auf die Sprünge helfen soll.
Neben dem optischen Sucher mit Dachkant-Spiegelprisma mit integrierter Dioptrieneinstellung sitzt auf der Rückseite der Kamera ein 2,5-Zoll-Display mit 230.000 Bildpunkten Auflösung. Im Sucher werden Informationen zum Belichtungsmesswertspeicher, der Belichtungszeit und Blende sowie Symbole für Belichtung/Belichtungskorrektur, Belichtungsprogramm, Blitzbelichtungskorrektur, Wert der Belichtungskorrektur und die Anzahl der verbleibenden Aufnahmen bzw. die Blitzbereitschaft angezeigt.
Die Verschlusszeiten rangieren von 30 Sekunden bis 1/4.000 Sekunde. Die Blitzsynchronzeiten reichen bei der D40x bis 1/200 Sekunden, während bei der D40 1/500 möglich ist. Die Kamera soll 0,18 Sekunden nach dem Einschalten aufnahmebereit sein. Die Sensor-Lichtempfindlichkeit kann von ISO 100 bis 1.600 eingestellt werden.
Im Vergleich zur D40 soll die D40x mehr Bilder pro Akkuladung erzielen können. Während die D40 mit einem vollständig aufgeladenen Akku 470 Aufnahmen nach CIPA-Vergleichsverfahren ermöglicht, sollen es mit der D40x pro Akkuladung 520 Aufnahmen sein. Die Kamera speichert auf SD- und SDHC-Speicherkarten und verfügt über einen USB- und Videoanschluss.
Auf Wunsch erhellt der Aufklappblitz mit Leitzahl 12 die nähere Umgebung. Außerdem lässt sich über den Blitzkontakt ein externes Blitzgerät anschließen. Per optional zu erwerbenden Infrarot-Fernauslöser kann die Kamera ebenfalls gesteuert werden.
Das Kameragehäuse misst ca. 94 x 126 x 64 mm und wiegt ohne Lithium-Ionen-Akku oder Speicherkarte bzw. Objektiv 495 Gramm. Gegenüber der D40 ist sie mit 25 Gramm Mehrgewicht nur unwesentlich schwerer geworden.
Die D40x wird zusammen mit dem einem Nikon-Objektiv mit 18 bis 55 mm Brennweite und Anfangsblendenöffnungen von F3,5 bzw. F5.6 ausgeliefert. Auch die Nikon Software PictureProject ist mit an Bord. Mit ihr können Aufnahmen beispielsweise zum Computer übertragen, in Ordner und Alben einsortiert und präsentiert werden. Nikons Bildbearbeitungsprogramm Capture NX ist optional erhältlich.
Außerdem stellte Nikon ein neues Tele-Zoom mit Bildstabilisator vor. Es deckt einen Brennweitenbereich von 55 bis 200 mm bei Anfangsblendenöffnungen von F4 bzw. F5,6 ab und arbeitet mit einem Ultraschall-Antrieb. Es besteht aus einem optischen Bildstabilisator mit beweglicher Linsengruppe und insgesamt 15 Linsen in 11 Gruppen (einschließlich einer ED-Glaslinse). Die Abmessungen liegen bei 73 x 99,5 m und das Gewicht bei 335 Gramm.
Das "AF-S DX VR Zoom-Nikkor 55-200mm/4-5,6G IF-ED" soll Ende März 2007 für rund 360,- Euro auf den Markt kommen.