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Nikons kleinste DSLR jetzt mit 10 Megapixeln

D40x mit schnellerer Bildfolge als die D40. Nikons kleinste und preiswerteste Digitalspiegelreflex-Kamera D40 bekommt Nachwuchs. Mit der D40x hat Nikon eine Variante seines Einsteigermodells angekündigt, das mit 10,2 Megapixeln Auflösung sowie einer schnelleren Serienbildgeschwindigkeit und einem anderen ISO-Bereich daherkommt. Das Modell steht damit in direkter Konkurrenz zu Canons 400D.
/ Jens Ihlenfeld
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Die maximale Auflösung der Bilder des 10,2-Megapixel-CCD-Bildsensors (23,6 x 15,8 mm) liegt bei 3.872 x 2.592 Pixeln. Die Nikon D40 mit 6,1 Megapixeln wird es weiterhin geben. Die D40x ist mit einer Programm-, Blenden- und Zeitautomatik sowie einer manuellen Belichtungssteuerung ausgerüstet und nutzt Nikons 3D-Color-Matrixmessung II. Außerdem sind acht Aufnahmeprogramme für diverse Aufnahmesituationen eingebaut.

Die Kamera richtet sich eindeutig an Einsteiger. So gibt es neben dem gedruckten Handbuch auch eines in der Kamera, das mit Hilfetexten zur Erklärung der ausgewählten Funktion sowie integrierten Musterbildern dem Benutzer auf die Sprünge helfen soll.

Neben dem optischen Sucher mit Dachkant-Spiegelprisma mit integrierter Dioptrieneinstellung sitzt auf der Rückseite der Kamera ein 2,5-Zoll-Display mit 230.000 Bildpunkten Auflösung. Im Sucher werden Informationen zum Belichtungsmesswertspeicher, der Belichtungszeit und Blende sowie Symbole für Belichtung/Belichtungskorrektur, Belichtungsprogramm, Blitzbelichtungskorrektur, Wert der Belichtungskorrektur und die Anzahl der verbleibenden Aufnahmen bzw. die Blitzbereitschaft angezeigt.

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Der Autofokus kann als Einzelautofokus (AF-S) bzw. kontinuierlicher Autofokus (AF-C) genutzt werden und ist mit prädiktiver Schärfenachführung ausgerüstet. Natürlich lassen sich Motive auch manuell scharf stellen. Die Kamera soll Serienaufnahmen mit einer Geschwindigkeit von ca. 3 Bildern pro Sekunde und bis zu 100 JPEGs in Folge machen können. Bei der D40 liegt die Geschwindigkeit bei 2,5 Bildern pro Sekunde. Neben JPEGs kann die Kamera auch mit Nikons komprimiertem Rohdatenformat NEF arbeiten.

Die Verschlusszeiten rangieren von 30 Sekunden bis 1/4.000 Sekunde. Die Blitzsynchronzeiten reichen bei der D40x bis 1/200 Sekunden, während bei der D40 1/500 möglich ist. Die Kamera soll 0,18 Sekunden nach dem Einschalten aufnahmebereit sein. Die Sensor-Lichtempfindlichkeit kann von ISO 100 bis 1.600 eingestellt werden.

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Zudem verfügt die Kamera über interne Bildbearbeitungsfunktionen, die denen von Kompaktkameras ähneln. Die aus diesem Produktsegment stammende "D-Lighting"-Funktion hellt unterbelichtete Bildpartien auf, während gut belichtete Partien verschont bleiben sollen. Das Ergebnis wird als separate Datei gespeichert, damit das Originalbild unversehrt erhalten bleibt. Darüber hinaus können Bilder mit einer automatischen Korrektur des Rote-Augen-Effekts oder einem Monochromfilter für Schwarz-Weiß-, Sepia- oder Blautönungen bearbeitet werden.

Im Vergleich zur D40 soll die D40x mehr Bilder pro Akkuladung erzielen können. Während die D40 mit einem vollständig aufgeladenen Akku 470 Aufnahmen nach CIPA-Vergleichsverfahren ermöglicht, sollen es mit der D40x pro Akkuladung 520 Aufnahmen sein. Die Kamera speichert auf SD- und SDHC-Speicherkarten und verfügt über einen USB- und Videoanschluss.

Auf Wunsch erhellt der Aufklappblitz mit Leitzahl 12 die nähere Umgebung. Außerdem lässt sich über den Blitzkontakt ein externes Blitzgerät anschließen. Per optional zu erwerbenden Infrarot-Fernauslöser kann die Kamera ebenfalls gesteuert werden.

Das Kameragehäuse misst ca. 94 x 126 x 64 mm und wiegt ohne Lithium-Ionen-Akku oder Speicherkarte bzw. Objektiv 495 Gramm. Gegenüber der D40 ist sie mit 25 Gramm Mehrgewicht nur unwesentlich schwerer geworden.

Die D40x wird zusammen mit dem einem Nikon-Objektiv mit 18 bis 55 mm Brennweite und Anfangsblendenöffnungen von F3,5 bzw. F5.6 ausgeliefert. Auch die Nikon Software PictureProject ist mit an Bord. Mit ihr können Aufnahmen beispielsweise zum Computer übertragen, in Ordner und Alben einsortiert und präsentiert werden. Nikons Bildbearbeitungsprogramm Capture NX ist optional erhältlich.

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Die Nikon D40x soll ab Ende März 2007 erhältlich sein. Zusammen mit dem Objektiv soll der Preis bei rund 860,- Euro liegen. Die D40 kam im Dezember 2006 auf den Markt. Ihre unverbindliche Preisempfehlung lag damals bei rund 650,- Euro.

Außerdem stellte Nikon ein neues Tele-Zoom mit Bildstabilisator vor. Es deckt einen Brennweitenbereich von 55 bis 200 mm bei Anfangsblendenöffnungen von F4 bzw. F5,6 ab und arbeitet mit einem Ultraschall-Antrieb. Es besteht aus einem optischen Bildstabilisator mit beweglicher Linsengruppe und insgesamt 15 Linsen in 11 Gruppen (einschließlich einer ED-Glaslinse). Die Abmessungen liegen bei 73 x 99,5 m und das Gewicht bei 335 Gramm.

Das "AF-S DX VR Zoom-Nikkor 55-200mm/4-5,6G IF-ED" soll Ende März 2007 für rund 360,- Euro auf den Markt kommen.


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