T2-Linux läuft auf AVR32-Prozessor

CPU mit 140 MHz dekodiert Videos

Der Linux-Distributionsbaukasten T2 unterstützt nun direkt die AVR32-CPU. Mit dem Prozessor lassen sich in Echtzeit MP3- und Ogg-Streams dekodieren und auch Videos können wiedergegeben werden, obwohl die auf dem Referenzboard verbaute CPU nur mit 140 MHz getaktet ist.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Referenzboard mit Video
Referenzboard mit Video
Durch eine Kooperation mit dem Hersteller Atmel wurde die Unterstützung für die AVR32-CPU direkt in T2 integriert, so dass sich mit dem Distributionsbaukasten angepasste Linux-Umgebungen erstellen lassen. Der Prozessor unterstützt 16-Bit- und 32-Bit-Anweisungen sowie diverse DSP-ähnliche (Digital Signal Processing) Befehle. Der RISC-Prozessor (Reduced Instruction Set Computing) hat den Anspruch, hohe Leistung bei niedriger Leistungsaufnahme zu bieten und soll damit für Multimedia-Systeme wie Set-Top-Boxen, aber auch für Netzwerk-Switche und Ähnliches geeignet sein.

Das STK1000-Starter-Kit ist mit nur 140 MHz getaktet und soll dennoch in Verbindung mit T2 Ogg- und MP3-Streams in Echtzeit dekodieren können. Zudem lassen sich auch MPEG2-Videos in VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) und MPEG4-Videos in 320 x 240 wiedergeben. Hohe Bitraten lassen sich erreichen, indem der verbaute Pixel-Coprozessor genutzt wird, beispielsweise für die Bildskalierung.

T2 steht unter t2-project.org zum Download bereit und enthält die Unterstützung für AVR32 bereits.

Die Referenzimplementierung wird auch auf der CeBIT 2007 in Halle 5 am Stand G68/4 gezeigt.

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Gottfried 08. Mai 2007

Genau ;) Und mein AMD K2 mit 500 MHz Takt wurde mit MPEG2 (720x576) mit 80-90...

achim71000 07. Mär 2007

Hab mir mal das PDF mit den Technischen Spezifikationen angesehen, interessant finde ich...

Markus42 06. Mär 2007

Wenn man weiß, dass das Board STK1000 heißt und von Atmel ist (steht beides im Artikel...

Markus42 06. Mär 2007

Das ist ein Stecker, wie er bei PCI verwendet wird, aber da ist kein PCI-Bus drauf. Das...



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