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Spieletest: Kororinpa - Murmelkasten für die Wii

Witziges Geschicklichkeitsspiel mit simpler Bedienung

Die Idee, durch Neigen des bewegungssensitiven Wii-Controllers eine Kugel über den Bildschirm rollen zu lassen, ist nicht neu - Segas Super Monkeyball gehörte schließlich schon zu den Launch-Titeln für Nintendos aktuelle Konsole. Kororinpa von Hudson Soft sieht allerdings nur auf den ersten Blick wie ein Monkeyball-Klon aus; wer erstmal mit dem Kullern angefangen hat, kommt davon jedenfalls nicht mehr so schnell los.

Kororinpa (Wii)
Kororinpa (Wii)
In Kororinpa wird prinzipiell nicht die Murmel, sondern die darunter liegende Fläche gesteuert - durch das Neigen der Wii-Mote neigt sich somit auch der Plattform-Level und die Spielkugel rollt infolgedessen in die jeweilige Richtung. Dabei kann jeweils bis zu 180 Grad nach rechts, links, oben und unten gedreht werden, selbst das komplette Umdrehen der Plattformen ist somit möglich. Das grundsätzliche Ziel ist dabei immer, den Spielball vom Start zum Ziel zu bringen und unterwegs soviel Kristalle wie möglich einzusammeln - was natürlich alles andere als leicht ist, da Löcher, Abgründe und diverse Hindernisse den jeweiligen Parcours bereichern.

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Kororinpa (Wii)
Kororinpa (Wii)
Der Schwierigkeitsgrad schwankt zwischen recht simpel und unmenschlich schwer, wobei man zumindest nie den Überblick verliert - in welche Richtung gerollt werden soll, ist fast immer sofort offensichtlich. Und während zu Beginn noch eine Standardmurmel über die Kurse rast, gibt es im Spielverlauf einige nette Extra-Bälle - etwa Wassermelonen, Katzen, Pinguine oder rollende Marienkäfer, die dann natürlich alle unterschiedliche Rolleigenschaften haben und sich unterschiedlich steuern.

Kororinpa (Wii)
Kororinpa (Wii)
Optisch wird durch sehr unterschiedliche Welten gekugelt; mal durch ein Garten-Szenario, dann wieder in eher futuristischen Arealen. Optische Wunderdinge sollte allerdings niemand von dem Titel erwarten - die Grafik wartet teils mit witzigen Details auf, ist aber oft eher bunt als detailliert. Ähnliches gilt für die nette, allerdings nicht sonderlich erinnerungswürdige Soundkulisse.

Kororinpa (Wii)
Kororinpa (Wii)
Der große Vorteil von Kororinpa ist die leichte Zugänglichkeit: Auch unerfahrene Spieler werden nach wenigen Sekunden intuitiv wissen, wie sie die Wiimote führen müssen, um die Kugel richtig rollen zu lassen. Schade nur, dass die Entwickler bei der Dauermotivation etwas gepatzt haben: Der Umfang des Spiels ist eher gering und der spartanische Multiplayer-Modus beschränkt sich auf Zwei-Spieler-Rennen.

Kororinpa ist exklusiv für Nintendo Wii im Handel erhältlich und kostet etwa 60,- Euro.

Fazit:
Kororinpa kombiniert ein simples Spielprinzip mit einigen lustigen Ideen - und ist somit einige Stunden lang eine äußerst unterhaltsame Angelegenheit. Gelegenheitsspieler werden somit viel Freude an dem Titel haben; wer oft seine Wii einschaltet, könnte sich allerdings eventuell über den etwas mageren Spielumfang und den nur sehr rudimentären Multiplayer-Modus ärgern - in Sachen Langzeitmotivation wäre da durchaus mehr möglich gewesen.


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T.R. 04. Jun 2008

Hmm ja der Amiga war krass, und viele von uns "ERSTEN" (Ich nenne die C64/Amiga Spieler...

Pajsin 08. Mär 2007

Kororinpa finde ich super. Bin z.Z. bei Bahn 31 oder so. Die Grafik ist nicht so schlecht...

SteveOff 07. Mär 2007

Wenn, dann schon bisschen mehr oo public void Sarkasmus() { this.mFirmware.update...

LaLaLa 06. Mär 2007

nt

Tekkem 06. Mär 2007

Das ist doch das gleiche Game wo die ganze Zeit schon Bannerwerbung auf Golem zu sehen...


Tamio Patrick Honma / 28. Apr 2007

Kororinpa ... und die Murmel rollt weiter



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