Pilotversuch Handy-TV - Reloaded

Ausschreibungsfrist bis Mitte April, Start von Handy-TV ab Ende 2007

Nach zähem Hin und Her wagen die Landesmedienanstalten einen neuen Versuch, Handy-TV per DVB-H-Übertragung zu etablieren. Bis Mitte April läuft die Ausschreibungsfrist, bei der sich Rundfunkanstalten und TV-Dienstanbieter um eine Sendelizenz für ein erneutes Pilotprojekt bewerben können. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen oder Konsortium ein Gesamtkonzept einreicht, das Programmveranstaltung, Aufbau und Finanzierung des Sendernetzes, Organisation des Programmpools und Vermarktung der Angebote sicherstellt.

Artikel veröffentlicht am , yg

DVB-H steht für "Digital Video Broadcasting Handheld" und ist ein international standardisiertes Übertragungsverfahren, das Fernsehen, Hörfunk und Telemedien auf mobilen Empfangsgeräten ermöglicht. Mit dem DVB-H-Standard können ca. 16 Programmplätze mit TV-, Hörfunk- und Telemedienangeboten verbreitet werden.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter IT-Infrastruktur / Administrator (m/w/d)
    eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH, Mettmann
  2. Mitarbeiter (m/w/d) Netzwerk/IT-Infrastrukturadm- inistration im Prozessnetz
    Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn
Detailsuche

Die Landesmedienanstalten fordern für die potenziellen Handy-Zuschauer ein vielfältiges Angebot, das neben eingeführten und reichweitenstarken Programmen weitere TV-Programme aus den Bereichen Nachrichten, Musik und Sport enthält. Auch Hörfunkprogramme und regionale Programme sind verpflichtend anzubieten. Weiter sollen die Anbieter von Handy-TV innovative Angebote entwickeln und ausstrahlen, die den kleinen Handy-Displays und der Möglichkeit, per Mobiltelefon zu interagieren, Rechnung tragen.

Der Start von Handy-TV im DVB-H-Standard soll bis Ende 2007 ermöglicht werden, wenn es nach der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) geht. Einige Länderanstalten rechnen jedoch erst Anfang 2008 mit dem erneuten Startschuss. Die Erprobungsphase soll drei Jahre dauern.

Bislang erfreut sich das mobile Fernsehen in Deutschland keiner übermäßig großen Beliebtheit. Bemängelt werden die kleinen Bildschirme und die Anzahl an Sendungen, die auf dieses kleine Format zugeschnitten sind und damit möglichst viel mit Nahaufnahmen statt mit Totalen arbeiten. Aber auch die Programmauswahl ist mit vier Programmen eher beschränkt.

Golem Akademie
  1. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: virtueller Drei-Tage-Workshop
    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27.–28. Januar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Verfechter der DVB-H hatten immer damit argumentiert, dass ihr Standard eine größere Programmvielfalt ermögliche. Doch DVB-H kam nicht vom Fleck. Die föderale Struktur im Rundfunk hat lange verhindert, ein bundesweit abgestimmtes Ausschreibungs- und Auswahlverfahren durchzuführen. Während der Fußball-WM lief in ausgewählten Städten lediglich eine Testphase für DVB-H, während zugleich die Übertragung via DMB zum ersten Juni 2006 offiziell und für jedermann gestartet ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bitcoin und Co.
Kryptowährungen stürzen ab

Bitcoin, Ether und andere Kryptowährungen haben ein schlechtes Wochenende hinter sich. Bitcoin liegt fast 20 Prozent unter dem Wert der Vorwoche.

Bitcoin und Co.: Kryptowährungen stürzen ab
Artikel
  1. Catapult: Imgtech bringt RISC-V CPU-Serie bis zum 8-Kerner
    Catapult
    Imgtech bringt RISC-V CPU-Serie bis zum 8-Kerner

    Imagination bietet wieder eigene CPUs an. Die RISC-V-Serie Catapult soll vom Controller bis zum großen 8-Kerner skalieren.

  2. Virtueller Netzbetreiber: Lycamobile ist in Deutschland insolvent
    Virtueller Netzbetreiber
    Lycamobile ist in Deutschland insolvent

    Lycamobile im Netz von Vodafone ist pleite. Der Versuch, über eine Tochter in Irland keine Umsatzsteuer in Deutschland zu zahlen, ist gescheitert.

  3. Eisenoxid-Elektrolyse: Stahlherstellung mit Strom statt Kohle
    Eisenoxid-Elektrolyse
    Stahlherstellung mit Strom statt Kohle

    Das Forschungsprojekt Siderwin entwickelt einen Prozess zur klimafreundlichen Stahlherstellung mittels direkter Elektrolyse.
    Von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional Werkzeug und Zubehör • Corsair Virtuoso RGB Wireless Gaming-Headset 187,03€ • Noiseblocker NB-e-Loop X B14-P ARGB 24,90€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • Alternate (u. a. Patriot Viper VPN100 2 TB SSD 191,90€) [Werbung]
    •  /