• IT-Karriere:
  • Services:

Browser-Krieg: Microsoft frisst Kreide

Opera macht sich über Internet Explorer lustig

Ende Februar 2007 moderierte Yahoo eine Diskussionsrunde mit den großen Browser-Herstellern, bei der das Thema Browser-Krieg im Mittelpunkt stand. Erstaunlich versöhnlich gab sich Microsoft und erklärte, dass der Konzern keinen weiteren Browser-Krieg anzetteln wolle. Vielmehr müssten die Browser-Hersteller fortan eng zusammenarbeiten.

Artikel veröffentlicht am ,

An der von Yahoo moderierten Diskussionsrunde verweigerte Apple seine Teilnahme. Ansonsten waren die zuständigen Mitarbeiter von Microsoft, Mozilla und Opera vor Ort. Chris Wilson vom Internet-Explorer-Team bei Microsoft stellte klar, dass der Konzern keinen neuen Browser-Krieg anzetteln wolle. Statt sich gegenseitig zu zerstören, setzt Microsoft demnach auf Kooperation.

Stellenmarkt
  1. W3L AG, Dortmund
  2. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München

Nach Auffassung von Wilson sollten die Browser-Hersteller zusammenarbeiten, um die Standards für eine gemeinsame Webzukunft zu entwickeln. Er bemängelt, dass jede Browser-Verbesserung dazu führe, dass damit automatisch Webstandards gebrochen würden. Unklar bleibt aber, warum Microsoft hier nicht auf das W3C setzt, das für die Etablierung einheitlicher Webstandards verantwortlich ist.

Das Mozilla-Team vertrat Mike Shaver, der sich Microsofts Auffassung anschloss, dass derzeit kein Browser-Krieg im Gange sei. Vielmehr laufe ein Kampf um Marktbedeutung. In einem neuen "Krieg" spielten gute Applikationen im Web die Hauptrolle. Er appellierte daran, für die Zukunft nicht auf das W3C zu schielen.

Der Opera-CTO Håkon Lie nutzte die Situation, dass der aktuelle Internet Explorer 7 erst ab Windows XP läuft. So bewarb er Opera als guten Browser für Nutzer von Windows 98. Außerdem machte er sich über den Internet Explorer 7 lustig, indem er darin den Acid-2-Test vorführte und diesen mit Opera 3.6 verglich, der mittlerweile rund neun Jahre alt ist. Der Internet Explorer 7 besteht den Acid-2-Test bislang nicht. Lie zeigte sich überzeugt, dass der im Wii enthaltene Opera-Browser das Web verändern werde, weil mehr Seitenbetreiber darauf achten werden, dass Webseiten mit der Wii vernünftig dargestellt werden.

Eingeladen war auch Apple, um bei der Diskussionsrunde die Sicht des Unternehmens zu vertreten. Allerdings sagte Apple eine Teilnahme ab und begründete dies damit, dass die zuständigen Personen damit beschäftigt seien, Software zu programmieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,97€ (Vergleichspreise ab 127,99€)
  2. (u. a. Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers für 28,99€, Die Eiskönigin 2 für 19,99€, Parasite...

78050328 12. Mai 2007

warum bindet aber nicht FF das MS /?

Tömsken 08. Mär 2007

Supi, danke. Werde jetzt sofort den "Buchhändler meines Vertrauens" konsultieren. Bye, Tom

BSDDaemon 07. Mär 2007

Was auch daran liegt, das Gecko weit mehr kann als Webkit. WebKit ist halt nur eine RE...

ASPj 07. Mär 2007

"Wir kommen nicht, wir arbeiten lieber." - Hahahaha!!! ROFL!!!! SAU LUSTIG!! Apple muss...

Entnervter 06. Mär 2007

Diese Seppls sollten lieber ihre Priorität auf die _saubere_ Implementierung jahrealter...


Folgen Sie uns
       


Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen

Wir haben uns ein Testprojekt für eine elektrifizierte Tiefgarage im baden-württembergischen Tamm zeigen lassen.

Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen Video aufrufen
Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
Dreams im Test
Bastelwastel im Traumiversum

Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
  2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
  3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

    •  /