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Microsoft greift Google an

Varian griff dazu ein Beispiel von Jura-Professor und Creative-Commons-Gründer Larry Lessig auf: "Denken sie an die Fotografie: Einst hat man kontrovers diskutiert, ob jemand eine andere Person ohne Erlaubnis fotografieren darf oder nicht. Wenn ich nun ein Foto vom Potsdamer Platz machen würde, während rund 200 Leute über den Platz laufen, soll ich dann jeden fragen und mir eine schriftliche Erlaubnis geben lassen, wenn ich das Foto veröffentlichen will? Das wäre lächerlich und so wurde entschieden, dass dies keiner Genehmigung bedarf - eine sinnvolle Lösung, die Transaktionskosten minimiert. Mit Seiten im Web verhält es sich nicht anders, denke ich. Es ist doch weitgehend akzeptiert, dass eine öffentliche Webseite von einer Suchmaschine erfasst wird. Bräuchte man dazu vorab eine Erlaubnis, würde dies ziemlich hohe Kosten verursachen und eigentlich wollen wir, dass gesellschaftliche Institutionen die Transaktionskosten minimieren und nicht maximieren."

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Geht es nach Microsoft, verstößt dieser Opt-Out-Ansatz gegen das Urheberrecht. Dabei sei es für Google durchaus möglich, seine Buchsuche in legaler Form anzubieten, meint Rubin. Microsoft zeige, dass es geht.

Letztendlich bittet Google um Vertrauen, da es die digitalisierten Bücher schütze. Doch habe Google in der Vergangenheit gezeigt, dass es nur schlecht in der Lage ist, Urheberrechte zu schützen. Dazu braucht man nur einen Blick auf YouTube zu werfen, das Google im letzten Jahr gekauft hat. Darüber hinaus habe Google Werbekunden geraten, Kampagnen rund um Schlüsselworte mit Bezug auf Raubkopien von Microsoft-Software, aber auch Musik und Filme zu bauen. Allein vier Piratenseiten hätten Google so Einnahmen von rund 800.000 US-Dollar beschert. "Ein Unternehmen, das die Interessen von Urheberrechtsinhabern als wichtig erachtet, verhält sich nicht so", meint Rubin.

Anders als Microsoft habe Google selbst nicht ein einziges Werk beim US-Copyright-Office registriert, stichelt Rubin weiter gegen Google.

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pogoheinz 06. Mär 2007

so und nicht anders wirds gewesen sein. nice.

Die_Fälschung 06. Mär 2007

Nein, denn es heißt "der Dienstleister" ;-) Bitte entschuldige das Nick-Klauen, ich...

LesenHilft 06. Mär 2007

Wenn man außer Bilder ansehen noch lesen könnte, würde man folgendes bei Google lesen...

trueQ 06. Mär 2007

Inwieweit? Inwieweit deckt die Meinungsfreiheit das Kopieren/Einscannen von Büchern ab...

Nein-Sager 06. Mär 2007

Microsoft verhält sich wie alle unbelehrbaren Monopolisten: Da wird versucht mit allen...


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