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Rund 2 cm dünne Ricoh-Kamera mit 7,1fach optischem Zoom

Flexible CCD-Aufhängung wirkt Verwacklungsunschärfe entgegen. Ricoh bringt mit der Kompaktkamera Caplio R6 die etwas dünnere Nachfolgerin der R5 heraus. Wie schon bei der Vorgängerin ist in das kompakte Modell ein 7,1faches Zoomobjektiv eingebaut worden. Die Kamera bringt neben dem für ihre Klasse sehr weiten Brennweitenbereich auch noch eine Bildstabilisierungsfunktion mit, die durch ein beweglich aufgehängtes CCD Zitterbewegungen entgegenwirkt.
/ Andreas Donath
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Wie gehabt ist ein 7,24-Megapixel-Objektiv verbaut worden. Die Brennweite des Objektives reicht von 28 bis 200 mm (entsprechend Kleinbildformat) bei Anfangsblendenöffnungen von F3,3 bis 5,2 (R5: F4,8 in der Telestellung). Mit der Makrofunktion der Kamera kann man sich dem Objekt bis auf einen Zentimeter Abstand nähern.

Gegenüber der Vorgängerin Caplio R5 wurde die Größe des LCD-Monitors mit 2,7 Zoll leicht angehoben – die Auflösung bleibt weiterhin bei 230.000 Pixeln. Auf einen optischen Sucher verzichtete Ricoh.

Die R6 ist mit einem Automatik- und einem Programm-Modus ausgestattet, der einige Einstellungen für typische Aufnahmesituationen bereithält. Die Kamera kann auf Wunsch Trapezkorrekturen vornehmen, um beispielsweise Aufnahmen von Tafeln, Dokumenten und Projektionsbildern geradezurechnen.

Die Verschlusszeiten rangieren zwischen 1/2000 und 8 Sekunden. Die Empfindlichkeitseinstellung kann der Kamera-Elektronik überlassen oder manuell zwischen ISO 64, 100, 200, 400, 800 und 1.600 justiert werden.

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Neben einem automatischen Weißabgleich stehen auch eine manuelle Festlegung und einige voreingestellte Farbtemperaturen zur Auswahl. Die Kamera fertigt auf Wunsch automatische Weißabgleichsreihen an. Das eingebaute Blitzlicht soll eine Reichweite von 0,2 bis 3 m im Weitwinkel- und etwa 0,25 bis 2 m im Telebereich bieten.

Der eingebaute Autofokus mit zuschaltbarem Hilfslicht kann auch auf Fixfokus und eine Unendlich-Stellung gesetzt werden. Der Autofokus-Punkt lässt sich mit den Kamera-Steuerknöpfen verschieben und eine manuelle Scharfstellung ist ebenfalls möglich. Neu ist eine Gesichtserkennung, mit der der Autofokus arbeitet. Die Belichtungsmessung erfolgt wahlweise über eine Mehrfeldmessung, mittenbetont oder per Spot-Messung.

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Kleine Videos kann die Kamera mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln bei 15 Bildern pro Sekunde samt Ton aufnehmen. Die R6 speichert auf SD-Karten und bietet einen auf 54 MByte aufgestockten internen Speicher (26 MByte bei der Caplio R5). Zur Datenübergabe steht ein USB-2.0-Anschluss zur Verfügung, ein Videoausgang zum Anschluss an einen Fernseher wurde ebenfalls integriert.

Die Kamera misst 99,6 x 55 x 20,6 mm bei einem Leergewicht von 135 Gramm. Der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku hat nach CIPA-Vergleichsverfahren eine Kapazität für 330 Aufnahmen und damit ca. 50 Stück weniger als bei der Vorgängerin.

Die Ricoh Caplio R6 soll ab März 2007 für 349,- Euro in den Farben Silber, Schwarz und Rot erhältlich sein.


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