Rund 2 cm dünne Ricoh-Kamera mit 7,1fach optischem Zoom
Gegenüber der Vorgängerin Caplio R5 wurde die Größe des LCD-Monitors mit 2,7 Zoll leicht angehoben – die Auflösung bleibt weiterhin bei 230.000 Pixeln. Auf einen optischen Sucher verzichtete Ricoh.
Die R6 ist mit einem Automatik- und einem Programm-Modus ausgestattet, der einige Einstellungen für typische Aufnahmesituationen bereithält. Die Kamera kann auf Wunsch Trapezkorrekturen vornehmen, um beispielsweise Aufnahmen von Tafeln, Dokumenten und Projektionsbildern geradezurechnen.
Die Verschlusszeiten rangieren zwischen 1/2000 und 8 Sekunden. Die Empfindlichkeitseinstellung kann der Kamera-Elektronik überlassen oder manuell zwischen ISO 64, 100, 200, 400, 800 und 1.600 justiert werden.
Der eingebaute Autofokus mit zuschaltbarem Hilfslicht kann auch auf Fixfokus und eine Unendlich-Stellung gesetzt werden. Der Autofokus-Punkt lässt sich mit den Kamera-Steuerknöpfen verschieben und eine manuelle Scharfstellung ist ebenfalls möglich. Neu ist eine Gesichtserkennung, mit der der Autofokus arbeitet. Die Belichtungsmessung erfolgt wahlweise über eine Mehrfeldmessung, mittenbetont oder per Spot-Messung.
Die Kamera misst 99,6 x 55 x 20,6 mm bei einem Leergewicht von 135 Gramm. Der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku hat nach CIPA-Vergleichsverfahren eine Kapazität für 330 Aufnahmen und damit ca. 50 Stück weniger als bei der Vorgängerin.
Die Ricoh Caplio R6 soll ab März 2007 für 349,- Euro in den Farben Silber, Schwarz und Rot erhältlich sein.


